Wir starten zeitig in den Tag und verlassen bereits kurz nach 8 Uhr den Platz. Nach 30 Minuten halten wir am
Goðafoss, ein weiterer Wasserfall auf unserer Reise, an. Er ist wirklich schön anzusehen. Er belegt auch einen der vorderen Plätze unserer schönsten Wasserfälle in Island.
Der Goðafoss gehört zu den bekanntesten Wasserfällen in Island. Er ist zwar nur 11 Meter hoch dafür aber 158 Meter breit. Wir beobachten ihn aus mehreren Perspektiven und ziehen dann weiter. In Island gibt es viele Mücken, glücklicherweise stechen diese nicht. Sie sind dennoch nervig. Die Landschaft wird immer grüner und auch Landwirtschaft wird vermehrt betrieben. Überwiegend wird Heu für die Tierhaltung angebaut. Überall sehen wir Schafe und Pferde. Wir durchqueren den Norden und halten auch in Akureyri. Eine Stadt mit ca. 20000 Einwohnern direkt am Fjord. Um die Tunnelgebühreb zu sparen, nehmen wir den Weg am Fjord entlang und werden mit einen schönen Ausblick auf die Bucht belohnt. In Akureyri laufen wir durch die Innenstadt. Sie ist sehr modern und bietet uns nicht viel. Wir drehen eine halbe Stunde durch die Einkaufsstraße und zur modernen Kirche. Im Anschluss kaufen wir noch ein und tanken. Die nächste Strecke sind fast 200 Kilometer. Auf der Häfte der Strecke machen wir einen Halt für ein Mittagessen und beobachten mehrere Jugendliche, wie sie die Grünanlagen pflegen. Der Elan ist bezeichnend. Ich lese dann, dass es Jugendprogramme gibt, bei denen junge Menschen in den Ferien ehrenamtlich oder gegen Bezahlung diese Arbeiten ausführen.
Um noch ein Highlight zu bekommen, fahren wir nach Hvítserkur. Leider ist die Straße für 30 Kilometer eine Gravelroad, also eine unbefestigte Straße. Die kann man nicht immer erkennen auf Google Maps. Manchmal taucht sie mitten in der Wegführung auf. Auf dem Parkplatz wählen wir den Weg zum Strand. Dort sehen wir auf der gegenüberliegenden Seite ca. 40 Robben liegen. Leider sind sie sehr entspannt und liegen faul rum. Bevor die Kinder anfangen eine Sandburg zu bauen, laufen noch zu dem 15 m hohem Stein aus Basal4 in Gestalt eines Drachens oder Nashornes. Nun geht es nochmals 113 Kilometer nach Westen. Gegen 18 Uhr erreichen wir Búðardalur, ein kleiner Ort an der Westküste. Bei der Reiseplanung entscheiden wir uns diesen Tag viel zu fahren, da für uns der Norden nicht sonderlich viel zu bieten hat. Abends regnet es kurz nach der Ankunft. Meistens können wir abends nur kurz draußen sitzen, da es schnell kalt oder zu windig ist.
Auf einen Blick
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Dauer
1 Tag
Wetter
Sommer
Begleitung
Mit Familie
Stimmung
Abenteuerlich
Highlights
Goðafoss
Akureyri
Hvítserkur
Robben am Strand
Búðardalur
Ausrüstung
AutoGravelroadEinkaufenTanken
Themen
NaturRoadtripStadt
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