Göteborg – Lysekil – Smögen – Halden
Unsere Bootsfahrt verlief wie erwartet reibungslos, doch in der Nacht passierte plötzlich etwas Seltsames: Der Wecker klingelte um 4 Uhr morgens, da er noch auf die vorherige...

Veröffentlicht: 13.08.2025




















Nach einer erholsamen Nacht, einem leicht bewölkten Morgen und einem leckeren Frühstück machten wir uns heute auf den Rückweg nach Schweden und besuchten den Nationalpark Kosterhavet. Für den Besuch ist eine Fähre erforderlich, da Autos im Park nicht erlaubt sind. Der Park besteht aus zwei Inseln, die jeweils nur über das Wasser erreichbar sind. Eine kleine Fähre bringt Sie in wenigen Minuten hinüber.
Die Überfahrt dauerte etwa 45 Minuten, und da die Sonne wieder aufgegangen war, genossen wir Wasser, Wind und Sonne. Auf der Nordinsel angekommen, wanderten wir den gelben Rundweg, der uns einmal um die Insel führte. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn die Landschaft war so abwechslungsreich. Kiefernwälder, Sandstrände, Felsformationen, Birkenhaine und Wiesen wechselten sich ab. Nach ein paar Stunden Fußmarsch kehrten wir zum Hafen zurück, wo uns die Fähre abgesetzt hatte, und nahmen eine kleine Fähre zur Südinsel. Dort wanderten wir Richtung Stadtzentrum und machten Halt bei einem Bio-Bauernhof, wo man lokale Produkte probieren und kaufen konnte. Eine erste Zimtschnecke stand auf dem Speiseplan, zusammen mit einem köstlichen Saft aus regionalen Beeren. Nach einer kleinen Stärkung, die wir dringend brauchten, ging es weiter ins Stadtzentrum. Außer einem Supermarkt gab es dort nicht viel, aber was soll man erwarten, wenn auf beiden Inseln nur etwa 330 Menschen leben? Gegen 15:30 Uhr nahmen wir die Fähre zurück zum Festland und fuhren, nachdem wir ein wenig durch Strömstad geschlendert waren, zurück zu unserem Hotel, um uns frisch zu machen und zu Abend zu essen. Wir haben nun drei Nächte inklusive Abendessen gebucht.
Gegen 8 Uhr fuhren wir zu einer großen Festung auf den Hügeln von Halden, um sie uns anzusehen. Anscheinend war sie bei den Norwegern berühmt, da sie während der vielen Kriege mit den Schweden unbesiegt blieb. Von der Spitze des Hügels hatten wir einen wunderschönen Blick auf Halden, und nachdem wir eine halbe Stunde herumgelaufen waren, mussten wir eine Ladestation finden, um das Auto aufzuladen. Nach einer halben Stunde Ladezeit fuhren wir zurück zu unserem Hotel und besprachen bei Kaffee und heißer Schokolade unsere Pläne für den nächsten Tag. Bis morgen!