Erreichen Sie das Boot pünktlich.
Wir sind heute Morgen sehr früh (4:30 Uhr) losgefahren, um rechtzeitig in Kiel anzukommen, wo unsere Fähre nach Göteborg um 18:45 Uhr ablegte. Dieses Mal haben wir ein paar...

Veröffentlicht: 12.08.2025


















Unsere Bootsfahrt verlief wie erwartet reibungslos, doch plötzlich passierte in der Nacht etwas Seltsames. Der Wecker klingelte um 4 Uhr morgens, da er noch vom Vortag eingestellt war. Ich beschloss, ihn auszuschalten, vergaß dabei aber, dass ich im oberen Bett lag. Ehe ich mich versah, stürzte ich und zog mir heute einen blauen Knöchel und einige Prellungen an Schulter und Kopf zu.
Wir konnten schnell vom Boot abfahren und fuhren eine halbe Stunde nach dem Anlegen Richtung Lysekil. Es ist ein kleines, malerisches Dorf, eingebettet zwischen den berühmten roten Granitfelsen, wo der Gullmarsfjord auf das tiefe Meer des Skagerrak trifft. Um dorthin zu gelangen, mieden wir die Autobahn E6 und nahmen eine kurze Route im Landesinneren, die eine kurze Fahrt mit der Fähre erforderte. Wir machten einen kurzen, einstündigen Spaziergang und kletterten über die Klippen, um das Meer zu erreichen.
Anschließend setzten wir unsere Reise nach Smögen fort, einem sehr beliebten Küstenort im Südwesten Schwedens. Dort gibt es einen 600 Meter langen Pier, an dem Boote direkt anlegen, und entlang des Piers stehen allerlei alte Fischerhütten, die alle in charmante kleine Geschäfte und Restaurants umgewandelt wurden. Es wimmelt von Touristen, die alle unbedingt ein Foto mit den bunten Häusern machen wollen, die man auf so vielen Postkarten sieht. Wir liefen den ganzen Pier entlang und beschlossen, zuerst zum Ufer zu laufen. Auch hier gibt es keine Sandstrände, nur glatte Felsformationen, die alle sehr leicht zu erklimmen sind. Natürlich kletterten wir bis zum höchsten Punkt, um ein paar schöne Fotos zu machen.
Als wir wieder im Dorf ankamen, waren viele Touristen schon weg, sodass wir alles in Ruhe genießen konnten. Wir aßen schnell ein Sandwich mit fangfrischem Fisch und fuhren dann Richtung Halden, Norwegen, wo wir die nächsten drei Nächte verbringen werden. Wir riefen auch Mette an, da die Drähte unseres Finns heute entfernt werden mussten. Zum Glück ging das gut. Morgen geht es wieder los, und wann, verraten wir noch nicht. Also lest weiter und folgt uns …