Kristinehamn – Karlstad – Hammarö Südspitze – Kristinehamn
Heute Morgen haben wir Kristinehamn erkundet, aber es gibt nicht viel zu sehen. Es eignet sich ideal als Zwischenstopp, um von hier aus die Umgebung zu erkunden. Also machten wir...

Veröffentlicht: 22.08.2025


























Heute machten wir wieder einen kurzen Roadtrip mit ein paar Zwischenstopps, da das Wetter recht häufig wechselte. Gestern hatten wir unsere heutige Route kurz besprochen, aber da wir dieses Gebiet bereits passiert hatten, entschieden wir uns für eine deutliche Abweichung.
Unser erster Stopp war bereits nach einer halben Stunde Fahrt, da wir das Auto aufladen mussten. Das ist in Schweden viel einfacher als in Norwegen, da wir einen schwedischen Volvo fahren. Vattenfall stellt hier die meisten Ladestationen, und Volvo arbeitet eng mit ihnen zusammen. Einen Kilometer von der Ladestation entfernt gab es eine Lachstreppe, die wir kurz besuchten. Sie ist zwar schön anzusehen, wenn man in der Gegend ist, aber den Umweg nicht wert. Dann fuhren wir weiter nach Forsvik, einem der Dörfer am Göta-Kanal. Der Göta-Kanal war eines der größten Tiefbauprojekte, die Schweden je durchgeführt hat. Der Kanal verläuft von Sjötorp am Vänernsee bis nach Mem an der Ostküste. Er ist 190 Kilometer lang und hat insgesamt 58 Schleusen. Davon wurden 87 Kilometer von Hand gegraben. Eine der Schleusen befindet sich in Forsvik, das wir besuchten, nachdem wir in der örtlichen, authentischen Bäckerei ein Garnelensalat-Sandwich genossen hatten. Es war lustig, dass draußen im strömenden Regen Leute die Fenster bemalten.
Nach der Dusche fuhren wir weiter zur Festung Karlsborg. Diese gewaltige Verteidigungsanlage wurde von den Schweden nach der Eroberung Finnlands durch die Russen errichtet. Ziel dieser Festung war es, die Festung für einen erneuten Angriff der Russen gerüstet zu halten. Leider dauerte es fast 90 Jahre, bis die Festung fertiggestellt war, sodass sie bereits veraltet war, als sie einsatzbereit war. Nach dem Besuch des Museums, das sich hauptsächlich mit der Geschichte der schwedischen Armee beschäftigt, schlenderten wir zum anderen Ende der Insel, von wo aus sich ein noch schönerer Blick auf den See bot.
Da es mittlerweile schon wieder 18 Uhr war, beschlossen wir, zu Ikea zu fahren, da dieser sowieso auf unserem Weg nach Mariestad lag. Dort angekommen, stellte sich heraus, dass es kein Ikea im gewohnten Sinne war, sondern lediglich ein Ikea, bei dem man Lebensmittel bestellen kann. Wir holten uns schnell einen Burger und einen Wrap beim örtlichen Burger King und fuhren weiter zu unserer neuen Übernachtungsmöglichkeit. Morgen planen wir noch eine längere Wanderung, bevor wir übermorgen zu unserem Endziel Göteborg aufbrechen.