Fulufjellet-Nationalpark – Eland-Safari
Heute waren wir auf der norwegischen Seite des Fulufjellet Nationalparks. Dieser Park erstreckt sich über die norwegisch-schwedische Grenze und man kann den ältesten Baum und den...

Veröffentlicht: 19.08.2025

























Nach einem köstlichen Frühstück, das uns unser stets freundlicher Gastgeber Bart servierte, waren wir bereit für unsere erste Aktivität des Tages. Bart hat einen Freund, der eine Husky-Zucht mit 15 Hunden besitzt und regelmäßig Gäste in der Villa Fregn beherbergt. Gegen 9:30 Uhr kamen wir bei Christian und Rachel an, die uns herzlich willkommen hießen. Christian gab uns zunächst eine halbstündige Einführung, bei der wir alle Hunde kennenlernen konnten. Dann machten Rachel und ich uns mit drei dieser kleinen Racker auf einen zweistündigen Spaziergang. Wir mussten ihnen ein Geschirr anlegen, um die Hunde unter Kontrolle zu halten. Man kann mit solchen Hunden nicht wie mit normalen Hunden spazieren gehen, denn sie wollen immer arbeiten, und das spürt man, sobald sie an der Leine sind. Hin und wieder muss man sie zurückhalten, sonst ziehen sie einen mit. Wir unterhielten uns mit Rachel, und ehe wir uns versahen, waren schon zwei Stunden vergangen. Am Zwinger angekommen, wurden uns Hotdogs angeboten und wir saßen noch eine Stunde am Lagerfeuer, bevor wir uns verabschiedeten, denn wir wollten noch auf die schwedische Seite des Fulufjället-Nationalparks. Bis dahin war es noch eine gute Autostunde, da Bart uns gewarnt hatte, dass wir nicht den kürzesten Weg nehmen könnten. Mehrere seiner Gäste hatten sich dort in den letzten Tagen aufgrund der schweren Bauarbeiten die Reifen zerstochen.
Wir kamen gegen 16 Uhr an, und die meisten Leute waren bereits unterwegs, sodass wir unsere Wanderung gemütlich beginnen konnten. Unser Ziel war es, Schwedens höchsten Wasserfall und den ältesten Baum der Welt, den Alten Tjikko, zu besuchen. Um den Baum zu erreichen, mussten wir einen steilen Aufstieg bewältigen, da er ganz oben auf dem Berg steht. Nach einem halbstündigen Aufstieg waren wir angekommen. Der Baum selbst ist zwar nicht besonders beeindruckend, aber sein Alter lässt sich an seinem Wurzelwerk ablesen, das angeblich über 9.500 Jahre alt ist. Der Baum, den Sie jetzt sehen, soll 400 Jahre alt sein.
Wir stiegen über einen steinigen Pfad zum Fuß des Wasserfalls hinab und machten dort ein paar Fotos, bevor wir über einen schönen Holzsteg zum Auto zurückkehrten. Nun stand uns eine zweistündige Fahrt nach Mora bevor, wo wir übernachten werden. Da wir den ganzen Tag nicht viel gegessen hatten, fuhren wir nach dem Einchecken zum örtlichen MAX. Es ist eine schwedische Fast-Food-Kette, die mit McDonald's und Eigenlijn konkurriert, und wir fanden die Burger leckerer. Was wir morgen machen, wissen wir noch nicht; wir überlegen es uns heute Abend. Aber zuerst eine schöne Dusche und dann ab ins Bett, denn heute war es ziemlich kalt. Gute Nacht.