Villa Fregn – Huskyfarm – Nationalpark Fulufjällets – Mora
Nach einem köstlichen Frühstück, serviert von unserem stets freundlichen Gastgeber Bart, waren wir bereit für unsere erste Aktivität des Tages. Bart hat einen Freund, der einen...

Veröffentlicht: 20.08.2025



























Heute haben wir etwas länger geschlafen und nach einem weiteren hervorragenden Frühstück in einem sehr ruhigen Hotel beschlossen wir, einen Spaziergang durch das Zentrum von Mora zu machen. Mora ist bekannt als Zielort des jährlichen Langlaufrennens, ähnlich wie die Elf-Städte-Tour in den Niederlanden. Es ist auch ein schöner Zwischenstopp auf einem längeren Roadtrip. Man kann leicht eine Stunde damit verbringen, herumzuwandern. Gestern hatten wir gesehen, dass es nur eine Viertelstunde entfernt ein Forstmuseum, das Skogsmuseum, gab, also beschlossen wir, es uns auch anzusehen. Es war sehr interessant, weil es die Geschichte der Forstwirtschaft in dieser Region behandelte. Man konnte sehen, wie das Leben der Holzfäller früher und heute war.
Nach diesem Besuch setzten wir unsere Reise entlang des Siljansees in Richtung Nusnäs fort. Wir befanden uns nun in der Region Dalarna, die für ihre bemalten Holzpferde weltberühmt ist. Wir waren bereits 2014 dort gewesen, beschlossen aber, zwei große Händler dieser Pferde noch einmal zu besuchen. Wo früher ein erfahrener Handwerker die Pferde selbst schnitzte, gab es nun einen vollautomatischen Roboter, der die Pferde auf wundersame Weise komplett aus einem einzigen Holzblock formen konnte. Sie wurden alle noch immer von Hand bemalt, was an sich schon eine Kunst für sich ist.
Wir waren schon einmal in Rättvik, aber das Wetter war schlecht, also schlenderten wir durch die Innenstadt und genossen eine kleine Fika. Anne aß ein Garnelensandwich mit einem Stück Prinzessinnenkuchen, und ich aß ein Sandwich mit Kötbullar und Rote-Bete-Salat. Wir gingen schnell zum Ende des Piers, um ein paar Fotos zu machen, und fuhren dann weiter nach Tällberg, einem Dorf, das Anne entdeckt hatte und das ebenfalls einen Besuch wert ist. Hier findet man viele authentische Häuser, und es war auch Hans Christian Andersens Lieblingsort, an den er sich zurückzog, um seine weltberühmten Märchen zu schreiben.
Danach ging es weiter Richtung Kristinehamn, da es bereits 18 Uhr war und wir noch mindestens drei Stunden Fahrt vor uns hatten. Unterwegs mussten wir das Auto laden und entschieden uns daher für eine schnelle Pizza und einen Döner. Wir kamen gegen 21:30 Uhr an und der Schlüssel lag schon an der Rezeption für uns bereit. Wir hatten einen Anruf bekommen, dass die Mitarbeiter um 19 Uhr abreisen würden und wir selbst einchecken könnten. In Schweden ist die Saison vorbei, hier hält bereits der Herbst Einzug.