Brügge, Belgien
Am 7. Februar war Brügge ein Ort, den ich unbedingt besuchen musste, nachdem ich online so viel Gutes darüber gelesen hatte. Schließlich unternahm ich mit ein paar Freunden, die...

Veröffentlicht: 01.06.2026
18. - 23. Februar
Wo soll ich nur anfangen, wenn es um Paris geht? Ich hatte im Vorfeld so viele positive und negative Dinge über die Stadt gehört, dass ich überhaupt keine Ahnung hatte, was mich erwarten würde. Letztendlich habe ich mich in diese Stadt verliebt. Sie ist so riesig, dass vier Tage bei Weitem nicht ausreichten, um sie zu erkunden, aber ich habe meine Zeit hier auf jeden Fall optimal genutzt.
Den Eiffelturm zum ersten Mal nachts zu sehen, war ein wahrhaft magisches Erlebnis, das ich wohl nie vergessen werde. Es ist eines dieser Bauwerke, deren Schönheit Fotos niemals gerecht werden können. Er wirkte so viel höher und majestätischer, als ich erwartet hatte. Ich erinnere mich, wie ich aus der Metrostation kam und überwältigt war von dem Anblick.
Zu den weiteren Höhepunkten von Paris gehörten das Musée d'Orsay, eine wunderschöne Galerie in einem alten Bahnhof; das fantastische Essen; und das Erkunden der vielen charmanten Viertel. Das 11. Arrondissement, das 4., Le Marais, Montmartre – jedes Viertel hatte seinen ganz eigenen Charme, der mich in diese Stadt verlieben ließ.
Paris hat etwas Magisches, das man erst versteht, wenn man es selbst erlebt hat. Vielleicht liegt es daran, wie sich die Stadt langsam offenbart. Ein versteckter Innenhof hier, ein perfektes Croissant dort, ein Blick auf eine Kopfsteinpflasterstraße, der einen wie gebannt stehen lässt. Ich kam ohne Erwartungen an, halb auf Enttäuschung gefasst, und reiste schon mit dem Gefühl ab, die Stadt erst jetzt richtig entdecken zu dürfen. Vier Tage waren viel zu kurz. Ich habe nur an der Oberfläche gekratzt. Aber genau das ist das Besondere an Paris: Die Stadt muss einem nicht alles auf einmal geben. Sie weiß, dass man wiederkommt.
