Antibes, Frankreich
31. März Ich hatte vor meiner Europareise noch nie wirklich etwas von Antibes gehört, aber ich bin so froh, dass ich diesen Ort gesehen habe. Eine kleine, aber wahrlich...

Veröffentlicht: 02.06.2026
Nach Nizza ging es für mich weiter in den Süden Portugals, um mich mit Freunden zu treffen. Wir hatten eine schöne Ferienwohnung in der kleinen Stadt Albufeira gemietet. Der Ort war, gelinde gesagt, interessant; er wirkte wie eine Art Niagara Falls, nur eben für britische Touristen. Albufeira hat riesigen Spaß gemacht, aber ich würde ihn nicht unbedingt Familien oder Leuten empfehlen, die eigentlich Sightseeing machen wollen.
Wir haben hier so viele tolle Erinnerungen gesammelt: betrunken „Don't Look Back in Anger“ in der Karaoke-Bar singen, Kanufahren in den Höhlen bei Lagos, dem Besitzer des All-you-can-eat-Rippchen-Restaurants beim Ankurbeln helfen, Erdbeer-Daiquiris zum halben Preis genießen und wahrscheinlich noch ein paar andere Dinge, die hier nicht angebracht sind. Der Albufeira Strip war einer der lustigsten Orte überhaupt; jede Bar war eine billige Kopie eines britischen Pubs, und die Typen boten einem Freigetränke an, um einen hereinzulocken.
Die Algarve ist eine wunderschöne Region Portugals mit traumhaftem Wetter und einer atemberaubenden Küste. Doch man spürt unweigerlich, dass etwas verloren gegangen ist. Der Massentourismus hat dazu geführt, dass Orte wie Albufeira ihren portugiesischen Charme eingebüßt haben. Man sieht das oft in Europa: Orte, die so schön sind, ziehen so viele Besucher an, dass ihre Schönheit langsam unter der Infrastruktur begraben wird, die für deren Unterbringung errichtet wurde. Die Gegend ist nicht direkt zerstört, aber sie wurde geglättet, komfortabel gestaltet und hat ihren ursprünglichen Charakter verloren. Man hat das Gefühl, eine Postkartenversion eines Ortes zu erleben, anstatt den Ort selbst.
