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Hauptstadt Kampala und Entebbe

Veröffentlicht: 13.12.2025

Fahrt
Jinja → Kampala
Uganda
Unterkunft
.
Kampala
Tour
Töpferkurs
Kurs
Sehenswert
großer Markt
Kampala, Uganda
Fahrt
Kampala → Entebbe
Uganda
Unterkunft
entspanntes Hotel
Hotel · Entebbe
Fähre
Mabamba-Sumpf → Mabamba-Sumpf
Motorboot
Tour
Bootstour in den Mabamba-Sumpf zur Beobachtung des Schuhschnabel-Vogels
Wildtiere
Die Hauptstadt Kampala liegt am Nordufer des Viktoriasees und hat knapp 2 Millionen Einwohner. Sie gilt als sehr sicher. 

Wir müssen nur erstmal hinkommen 😁 Die Hauptstraße aus dem Osten des Landes ist chronisch verstopft und große LKWs aus dem benachbarten Kenia bilden eine schier endlose Reihe. 

Auf der Höhe der Stadt Jinja (Wo der Nil entspringt), fahren wir eine größere Ausweichroute über die Dörfer, um Richtung Zentrum zu kommen. Kurz vor unserer Unterkunft werden wir von zwei Polizistinnen rausgewunken. Wo unser Warndreieck sei? Wir können keins finden und zahlen dann zähneknirschend die sogenannte „Strafgebühr“ 😡 In unseren zwei Wochen mit dem Auto ist uns so etwas noch nicht passiert. Und alle paar Kilometer gibt es Checkpoints der Polizei. Dort wurden wir nur mal von Polizisten nach Snacks oder Geld für ein Mittagessen gefragt. Laut Einheimischen verdienen Polizisten in Uganda sehr schlecht 🤷🏻‍♂️

Südlich der Innenstadt beziehen wir eine entspannte Unterkunft. Wir machen ein paar Besorgungen und kaufen Souvenirs für die Heimat auf einem großen Markt. An sich sehen wir nicht gerade besonders viel in Kampala. Doch weniger ist mehr - So besuchen wir an zwei Tagen noch einen Töpferkurs, der uns viel Spaß macht. Die beiden jungen Männer aus Uganda zeigen uns Schritt für Schritt, wie sich aus eigens hergestellter Lehmmasse Teller und Schälchen formen lassen. Wie aufwändig diese Arbeit ist, hätten wir uns nicht vorstellen können - es sind wirklich viele Arbeitsschritte.

Für die Teller wird der Lehm zuerst ähnlich wie für eine Pizza ausgerollt. 

Nach dem Zuschneiden und Formen einer Wölbung dürfen wir Farben und Muster auswählen. 

Das Aufmalen erfordert viel Präzision. 

Im Anschluss wird die Farbe in den Teller eingearbeitet und danach die Oberfläche mit Hilfe von glatten Steinen poliert. 

Für den Brennprozess ist noch mehr erforderlich, doch dafür reicht die Zeit leider nicht. Der Brennofen vor Ort wurde übrigens aus Deutschland gespendet. 

Am zweiten Tag dürfen wir sogar an die Drehscheibe. Das Erspüren mit unseren Händen ist schwierig, doch unser Lehrer hilft uns dabei. Nach kurzer Zeit haben wir dann kleine Schälchen geformt.

 

Der Töpferkurs hat sich total gelohnt! Wir kaufen auch noch etwas Töpferware - es sind sehr schöne Sachen dabei 🤩

Knapp 11 Monate sind wir bereits unterwegs. Unser letzter Stopp ist die Kleinstadt Entebbe. Von hier geht unser Flug über Istanbul zurück nach Frankfurt. Das Städtchen liegt idyllisch am Ufer des Viktoriasees und wirkt wie ein ruhiger Ferienort. Überall sehen wir grüne Parkanlagen und der Verkehr ist sehr gering! Durch die Nähe zum Ufer des Lake Viktorias lassen sich hier auch zahlreiche Vögel beobachten…

In einem entspannten Hotel lassen wir unsere Reise langsam ausklingen! 

 

Doch ein letztes Highlight lassen wir uns nicht entgehen: Die Bootstour in den Mabamba-Sumpf, um den seltenen Schuhschnabel-Vogel zu sehen.

Früh morgens brechen wir mit einem Motorboot auf und werden zum Rand des Sumpfgebiets gefahren. Dort steigen wir in ein kleineres Holzboot um. Zwischen hohem Papyrus und dichtem Schilf existieren kleinere Kanäle, durch die wir fahren. 

Schon nach kurzer Zeit biegt unser Guide mit uns vom Hauptweg ab und tatsächlich 😯 Zwischen Seerosen steht ein großer stattlicher Schuhschnabel-Vogel und lauert auf einen Fisch.

Dieser Vogel ist stark gefährdet (besonders durch Lebensraumverlust). Im Mabambasumpf, der unter Schutz steht, gibt es zumindest noch 15 bis 20 Exemplare. Der Schuhschnabel erreicht eine Höhe von bis zu 1,40 m, mit einer Spanne von bis zu 2,40 m. Sein Schnabel hat die Form eines klobigen Holzschuhs (daher sein Name). Er lebt als Einzelgänger und kann nur 1-2 Eier auf einmal legen. 

Wir haben nun das Glück, seine Jagdmethode in freier Natur zu beobachten. Er steht lange bewegungslos und wartet geduldig. Im richtigen Moment schnappt er dann blitzschnell nach einem Fisch im Wasser. In unserem Fall ist er prompt erfolgreich und erwischt einen größeren Fisch.

Nun setzen wir unsere Tour durch den Sumpf fort und sehen viele faszinierende Vögel. Für Birdwatching ist es ein wahres Paradies 🤩 z.B. sehen wir schwarzweiße Eisvögel, 
Reiher und Blatthühnchen. Letztere laufen mit ihren langen Krallen mühelos über die Blätter der Wasserpflanzen…


Jede Reise kommt einmal zu ihrem Ende! 11 Monate, 9 Länder und so viele schöne Erlebnisse 😊 Wir sind überglücklich! Sicher wird es nicht unsere letzte weite Reise sein…

 


Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
14 Tage
Begleitung
Zu zweit (2)
KulturellAbseits der PfadeEntspannend
  • Töpferkurs in Kampala
  • Souvenirs auf dem Markt
  • Bootstour in den Mabamba-Sumpf
  • Schuhschnabel in freier Natur beobachten
  • Entspannter Abschluss in Entebbe
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Antworten (1)

Theklavor 8 Monaten
Einfach toll

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