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7 Tage Singapur - Teil 1

Veröffentlicht: 28.06.2026

Sehenswert
Singapore
Singapore, Singapore
Spaziergang
Singapore → Orchard Road
Singapore, Singapore
Sehenswert
Decathlon
Singapore, Singapore
Unterkunft
.
Hotel · Singapore
Sehenswert
Orchard Road
Singapore, Singapore
Essen
Clocktower Hawker Center
$ · Mittagessen
Sehenswert
Tanglin Botanical Gardens
Singapore, Singapore
Tour
Walk through the botanical gardens
Tour
Attraktion
Orchid garden
Singapore, Singapore
Tour
Wildlife spotting in the botanical gardens
Wildtiere
Bus
Singapore → hotel
Singapore, Singapore

Singapur empfing uns mit warmem, feuchtem Wetter. Am Tag unserer Ankunft unternahmen wir einen langen Spaziergang und bewunderten die Architektur der Wolkenkratzer – begleitet vom allgegenwärtigen, intensiven Duft von Durian.

Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Decathlon in einem Einkaufszentrum (ich bin jetzt stolze Besitzerin eines Paars Wandersandalen) brach plötzlich ein heftiges Gewitter los, und der Regen prasselte in Strömen auf uns herab. Wir kamen völlig durchnässt im Hotel an und hatten Mühe, unsere Kleidung in unserem kleinen Zimmer zum Trocknen aufzuhängen.

Die Mieten in Singapur sind sehr hoch, weshalb etwa drei Viertel der Einwohner in staatlich subventionierten Wohnungen leben. Daher war es nicht gerade einfach, eine bezahlbare Unterkunft für die Woche zu finden. Nachdem wir wochenlang Bungalows genossen hatten, waren wir von unserem kleinen Hotelzimmer etwas enttäuscht, das leider nicht einmal ein Fenster hatte. So verbrachten wir die meiste Zeit der Woche im Freien.


Am ersten Tag schlenderten wir die Orchard Road entlang – eine Einkaufsstraße mit extravaganten Geschäften. Mit einem Smoothie in der Hand und meinen neuen Sandalen an den Füßen entspannten wir uns und beobachteten die Passanten. Viele Singapurer tragen Flip-Flops oder Wandersandalen, doch erstaunlich viele haben Schuhe, die nicht passen: zu groß, zu klein – nicht wenige humpeln sogar. Laut Statistik tragen 68 % der Menschen schlecht sitzende Schuhe – teils weil europäische Größen nicht richtig passen, teils aus modischen Gründen und teils weil günstigere Schuhe einfach nicht so gut sitzen.

Die Regierung investiert tatsächlich massiv in die Gesundheit ihrer Bürger: durch die Begrünung öffentlicher Plätze und Gebäude, die Reduzierung des Autoverkehrs zugunsten öffentlicher Verkehrsmittel, das Angebot von Gutscheinen für Fitnessstudios und Kurse sowie finanzielle Anreize über eine Fitness-App. Natürlich wird dies durch schlecht sitzende Schuhe etwas zunichtegemacht. Mode vor Gesundheit – wobei es wohl weniger um Eitelkeit als ums Sparen geht, da die Lebenshaltungskosten hoch sind und die Gehälter nicht immer mithalten. Obwohl die Steuersätze niedrig sind, werden monatlich etwa zehn Prozent des Gehalts automatisch auf ein Konto für medizinische Ausgaben eingezahlt. Der Großteil des restlichen Gehalts geht für Miete und Lebensmittel drauf. Selbst Wasser ist mit 1,60 bis 3,60 SGD pro Liter recht teuer.


Am günstigsten isst man nach wie vor in einem Hawker Center. Diese werden stark staatlich subventioniert, sind über die ganze Stadt verteilt und meist überdachte Bereiche mit vielen Essensständen und einem großen Sitzbereich. Hier findet man Gerichte aus ganz Asien, vorwiegend chinesische und indische, was die demografische Zusammensetzung widerspiegelt: 75 % der Bevölkerung sind chinesischer Abstammung. Viele Stände sind Michelin-empfohlen oder wurden sogar mit Michelin-Sternen ausgezeichnet.


Unter anderem kehrten wir zum Clocktower Hawker Center zurück, wo wir vor sieben Jahren mit Freunden gegessen hatten – damals auf dem Weg nach Indonesien. Diesmal aßen wir Kopi (starken Kaffee mit Kondensmilch) und indisches Curry.

Wir hatten die Tanglin Botanical Gardens bereits vor sieben Jahren besucht und sind diesmal jeden Weg genau abgelaufen. Der Eintritt ist frei, wie in den meisten Parks in Singapur. Nur für bestimmte Bereiche oder Attraktionen wird manchmal eine Eintrittsgebühr erhoben, beispielsweise für den Orchideengarten (15 SGD).

Es gibt wunderschön angelegte Gärten mit einer beeindruckenden Vielfalt an Pflanzen, und die Tierwelt fühlt sich hier sichtlich wohl: Wir sahen insgesamt sieben Warane sowie Eichhörnchen, Libellen, Schmetterlinge und sogar hängende Vogelnester mit Küken.

Nach einem anstrengenden Tag – am Ende der Woche hatten wir fast 130 km zurückgelegt – konnten wir entspannt mit dem Bus zurück zum Hotel fahren. Das öffentliche Verkehrsnetz ist beeindruckend: Man braucht keine App, um Fahrkarten zu kaufen; man hält einfach beim Ein- und Aussteigen die Kreditkarte oder das Smartphone (bzw. die digitale Geldbörse) an den Automaten. Die Fahrten werden dann über den Tag verteilt erfasst und über Nacht abgerechnet. Trotz vieler langer Fahrten betrug unsere Tagesrechnung nie mehr als 5 €.

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
7 Tage
Wetter
Sommer
KulturellEntspannendSparsam
  • Long walk through Singapore’s skyscrapers and streets
  • Orchard Road stroll
  • Kopi and Indian curry at Clocktower Hawker Center
  • Walking every path in the botanical gardens
  • Seven monitor lizards and other wildlife in the gardens
  • Bus ride back to the hotel using contactless transit payment
hiking sandals
StadtArchitekturEssenTransitNatur
  • Orchid garden admission15 SGD
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