Koh Phangan und letzte Tage Thailand
Auf Koh Phangan gibt es unzählige Märkte: manche sind fest installiert und überdacht, andere finden tageweise an verschiedenen Straßenständen statt. Es war ein Fest, sich


Veröffentlicht: 28.06.2026


















Wir haben auch einige Parks und Trails durchwandert. Im Norden haben wir uns den Pierce Reservoir Wanderweg vorgenommen, der in verschiedene Trails aufgeteilt ist. Zuerst führt ein schöner Weg am See entlang, mit rutschfestem Steg, danach wird es steiniger und wilder. Viele Jogger und Trailrunner sind uns begegnet. Zwischendurch mussten wir uns immer wieder unterstellen, weil es so stark geregnet und gewittert hat – die Wege hatten stellenweise kleine Bäche gebildet.
Als wir einen Unterstand gefunden und kurz etwas gegessen hatten, kamen sofort zwei Äffchen angesprungen und wollten auch ihren Teil abhaben. Also alles wieder eingepackt und weiter durch den Regen gestapft – die Affen waren etwas zu aufdringlich für eine gemütliche Pause. Am Ende haben wir einen Teil der Strecke abgekürzt, da wir nach stundenlangem Gehen in nasser Kleidung zu durchweicht waren.
Zum Glück lag gleich neben dem Hotel der Balestier Market mit einer guten Auswahl an warmen Suppen zum Aufwärmen. Auch das Shaw Plaza war nicht weit – mit Supermarkt, Bäcker und einem indischen Restaurant, das einen wunderbaren Teh Halia serviert, einen Ingwertee mit Milch.
Als Nächstes stand der Rifle Range Park auf dem Programm. Durch einen Teil des Naturreservats wurden Stege und Baumwipfelpfade gebaut, an denen es viele wuchernde Pflanzen zu entdecken gibt – begleitet von einem süßlich-fauligen Geruch, den die vielen aufgeplatzten Durianfrüchte auf dem Pfad hinterlassen.
Da es hier viele Flughörnchen, Affen und Eichhörnchen gibt, knacken diese wohl gerne die Durians und Rambutan.
Sehr empfehlenswert war der Chinese und Japanese Garden. Beide Gärten wurden auf kleinen Inseln angelegt, die über Brücken erreichbar sind. Der Bonsai-Bereich ist besonders liebevoll gestaltet, und einige der Pagoden sind zugänglich und bieten eine tolle Aussicht. Dazu ein riesiger Wasserliliengarten mit den verschiedensten Seerosenarten.
Unterwegs hat uns eine Otterfamilie gekreuzt, die vom Fischteich zum Fluss hoppelte – die Tiere waren im Vergleich zu europäischen Ottern beeindruckend groß.
Auch einen Waran haben wir entdeckt, der es offenbar auf ein junges Sumpfhuhn abgesehen hatte; wir wurden durch Geschnatter und Gepiepse angelockt und haben ihn dabei verschreckt.
Die nahegelegenen Jurong Lake Gardens haben wir nur kurz gestreift – sie sind eher ein Naherholungsgebiet für die umliegenden Wohnanlagen.
Weiter ging es zum Kent Ridge Park und über die malerisch angelegten Henderson Waves in Richtung Mount Faber.
Auch hier ist alles sehr gepflegt und gut beschildert, mit Trinkbrunnen und kleinen Highlights wie einem Schildkrötenteich. Kaum hatten wir nach vielen Treppen und Steigungen den Mount Faber Park erreicht, zog ein schweres Gewitter auf und wir mussten zügig wieder den gesamten Abstieg in Angriff nehmen.
Sehr schade – der Park hat noch einiges zu bieten und wir werden es beim nächsten Besuch definitiv nochmal versuchen.
Vor der Reise hatte ich noch großspurig behauptet, dass so ein Regenguss kein großes Drama ist wenn es warm ist. Aber nachdem wir einige Male so richtig durchnässt wurden und das doch ziemlich unangenehm ist wenn man eine Weile so herum läuft, sitze ich den Regen lieber im Trockenen aus.
