7 Tage Singapur - Teil 2
Wir haben auch einige Parks und Trails durchwandert. Im Norden haben wir uns den Pierce Reservoir Wanderweg vorgenommen, der in verschiedene Trails aufgeteilt ist. Zuerst


Veröffentlicht: 28.06.2026
In der Innenstadt haben wir natürlich Little India nicht ausgelassen und waren vom riesigen Foodcourt erstaunt – es gibt dort unzählige Stände mit den verschiedensten indischen Gerichten. Auch das Tekka Center haben wir besucht: Auf vier Ebenen findet man wild gemischt Elektronik, Kleidung und Lebensmittel, teils doppelt auf verschiedenen Etagen. Etwas zu kaufen war uns zu stressig – ein endloser Menschenstrom quetschte sich an sämtlichen Regalen vorbei und an den Kassen stauten sich die Massen.
Eine weitere populäre Sehenswürdigkeit ist die Muscat Street mit allerhand arabischen Verkaufsständen sowie der prächtigen Sultan Moschee und schönen Wandmalereien.
Uns hat allerdings Chinatown etwas besser gefallen; auch dort gibt es viele Stände, aber die Walking Street ist weitläufiger und der Buddha Tooth Relic Temple ist absolut sehenswert.
Gleich daneben kann man auch einen hinduistischen Tempel, den Sri Mariamman, besichtigen.
Ein absolutes Highlight war die abendliche Lichtshow in den Gardens by the Bay, die zweimal täglich stattfindet. Eine Viertelstunde lang leuchteten die Supertrees mit Musikuntermalung in einem wunderschönen Farbenspiel auf.
Davor haben wir noch das goldene Abendlicht für ein paar Fotos der Skyline am Marina Bay genutzt und uns das Singapur-Maskottchen, den Merlion, angeschaut. Auch durch das Foyer des berühmten Marina Bay Sands Hotels sind wir einmal durchgeschlendert und haben die beeindruckende Innenarchitektur auf uns wirken lassen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Singapur ist eine abwechslungsreiche, moderne Stadt mit hervorragendem Nahverkehr. Es gibt überall Gehwege und Parks mit vielen sportlich aktiven Menschen. Die Stadt ist auch sehr inklusiv – es gibt viele Angebote für Senioren, barrierefreie Wege und Gebäude. Die Skyline aus Hochhäusern mit ihrer abwechslungsreichen Architektur und der üppigen Begrünung ist wirklich eindrucksvoll.
Beim nächsten Besuch wollen wir unbedingt den Sky Garden ablaufen – ein begrünter Weg durch ein Hochhaus, das sogar noch höher ist als das Marina Bay Sands. Der Besuch muss einige Wochen vorher über die Website des CapitaSpring gebucht werden, ist aber kostenlos.
Die Stadt ist außerdem bemerkenswert sauber: kein Müll auf den Straßen, keine Graffiti. Überall Hawker Center und Restaurants, viele davon Michelin-empfohlen oder ausgezeichnet, und die Geschäfte und Malls haben bis tief in die Nacht oder sogar durchgehend geöffnet.
Man vergisst fast, dass man sich in Asien befindet – die Stadt wirkt eher wie eine sehr durchdachte, westliche Metropole. Nur die wuchernde Begrünung und kleine Details wie Bauarbeiter, die hinten im offenen LKW mitfahren (was jeden europäischen Arbeitsschutzbeauftragten vermutlich in Ohnmacht fallen ließe), erinnern einen daran, wo man wirklich ist.
Das Wetter ist eher unberechenbar: mal bewölkt, mal Sonne, und ein heftiger Regenguss kann jederzeit und ohne Vorwarnung kommen – manchmal für Stunden. Laut Wetter-Apps regnet es eigentlich immer, wirklich planbar ist es also nicht. Die Einheimischen scheinen das verinnerlicht zu haben und tragen sicherheitshalber stets einen Regenschirm bei sich – in der Stadt genauso wie beim Wandern.
