Mit den Olgas im Zeitloch
Nach der gestrigen tollen Sonnenuntergangsstimmug ...

Veröffentlicht: 08.10.2019



















In Cairns angekommen und nach Übernahme des Mietwagens ging es zum Hotel. Da es mitten in der Stadt liegt, gestaltete sich schon die Parkplatzsuche schwierig. So war ich dann gegen 18:00 Uhr vor dem Hotel und stieß fast mit dem Kopf gegen die geschlosssene Eingangstür.
In der Beschreibung des Hotels stand, dass ein Check-In bis 18.00 Uhr möglich wäre. Aber da hat wohl jemand ganz pünktlich Feierabend gemacht, das Hotel war jedenfalls schon verriegelt. An der Glastür stand eine Telefonnummer, die ich dann auch anrief. Ein Mann gab mir für das an der Seite angebrachte Zahlenschloß einen Zahlencode, dann öffnete sich die Tür und auf dem Tresen lag ein Briefumschlag mit meinem Namen drauf. Im Briefumschlag lag die Chipkarte für mein Zimmer. Also das war dann alles kein Problem. Da die Rezeption jeden Tag nur von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr besetzt war, habe ich an den ganzen zwei Tagen in dem Hotel nicht einen Angestellten gesehen ...
Die Tropenstadt Cairns ist das Tor zum Great Barrier Reef. Dementsprechend ist die ganze Stadt auf Tourismus ausgelegt. Kneipen und Anbieter von Touren prägen das Stadtbild. Hier ist Saison genau in den gleichen Monaten wie in Deutschland, von Mai bis September. Denn dann ist hier "Winter" und das Klima einigermaßen erträglich. Cairns hat keinen innerstädtischen Strand und bei Ebbe erstreckt sich vor der Promenade ein schlammiges Watt. Daher wurde in Wasser- und Promenadennähe eine Schwimmbad, Lagune genannt, gebaut. Die Lagune hat sogar einen Sandstrand, ist verschieden tief und ist jeden Tag gut besucht. Die Fotos entstanden früh morgens, da war noch nichts los.
Als ich den Abend vorher vom Hotel zur Promenade ging, war mitten in der Stadt aus einigen großen Bäumen ein riesen Lärm zu hören. In den Bäumen hingen bestimmt hundert Flughunde kopfüber von den Ästen.
Und an der Promenade war dann eine Gruppe Pelikane die Hauptattraktion.
Da bei mir das Great Barrier Reef später auf der Reiseplanung steht, habe ich mir die wunderschöne Umgebung von Cairns angeschaut. Von Regenwald bis schönen Stränden hat die Gegend viel zu bieten. Gleich morgens bin ich per "Skyrail", einer Seilbahn, über den Baumwipfeln des Regenwaldes "hinweggeschwebt". Man konnte sich eine App auf sein Handy laden und erhielt dann während der ganzen Fahrt an bestimmten Punkten interessante Informationen über den Regenwald. Man kam an einem Wasserfall vorbei, der aber leider durch die anhaltende Trockenheit hier in der Umgebung wenig Wasser führt und man konnte an einer Zwischenstation aussteigen und etwas durch den Regenwald wandern. Das war wirklich ein interessanter Ausflug und nach der etwas kargen Natur im Outback war es mal wieder schön, grün in all seinen Schattierungen zu sehen.
Auch an diesem Fluss stehen überall Schilder und warnen vor Krokodilen.
Aber die Strände sind wirklich schön.
Auf der Rückfahrt zum Hotel habe ich dann im letzten Moment im Augenwinkel etwas gesehen, da musste ich umdrehen und mir das noch mal näher anschauen ... Eine Koppel voller Kängurus. Es stand aber nirgends ein Schild, was es mit diesen Tieren auf sich hat. Im besten Fall handelt es sich um eine Aufzuchtstation, im schlechtesten Fall um einen fleischverarbeitenden Betrieb ...
Da mein Hotel in einem asiatisch geprägten Viertel liegt, ging ich abends noch asiatisch essen und so ging wieder ein sehr schöner Tag in Australien zu Ende.