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Machu Picchu - Dschungel-Abenteuer

Veröffentlicht: 14.12.2024

Hals über Kopf brechen wir schon am nächsten Morgen auf zu einer viertägigen Action-Tour durch den tiefergelegenen Dschungel bis zu den weltberühmten Inka-Ruinen „Machu Picchu“. 

Es gibt mehrere Trailvarianten zum Machu Picchu - der klassische Inkatrail ist bereits ein halbes Jahr vorher ausgebucht und mit rund 1000 $ am teuersten. Andere Varianten lassen sich auch kurzfristig buchen.

Unser erster Tag beginnt mit einer Mountainbike-Abfahrt von über 4000 m hinunter bis ins Tal. Für mich technisch nicht sehr herausfordernd, da es nur auf einer Asphaltstraße heruntergeht. Es ist aber doch schön zu sehen, wie sich die Landschaft ringsum wandelt.

 

Am Nachmittag gibt es noch eine spaßige Raftingtour. Katha und ich sitzen an der Front des Bootes, das stellenweise schon gut hoch- und runterschwankt!

Erster Stopp ist dann eine einfach gehaltene Eco-Lodge an einem bewaldeten Berghang gelegen. 

Wir befinden uns im höher gelegenen Dschungelbereich der Nebelwälder. Das Klima ist weniger heiß, dafür aber besonders morgens sehr nebelverhangen, mittlerweile ist in den Anden die Regenzeit angebrochen, Schauer und Sonne wechseln sich immer wieder ab!

Auf dem Weg machen wir bei einem Bauernhof halt und besuchen die Meerschweinchen, die traditionell auf dem Küchenboden gehalten werden. Sie gelten in Peru als Delikatesse - wir bekommen sie glücklicherweise ausschließlich lebend zu Gesicht 🥰

 

Am nächsten Morgen zeigt uns unser Guide, wie sich von Hand aus rohen Kaffeebohnen Kaffee rösten und mahlen lässt. Die Bohnen stammen aus eigenem Anbau - ein unvergleichliches Aroma! Auch gibt es selbst hergestellte Schokolade! 

Nach weiteren Infos zur Lebensweise der lokalen, indigenen Bevölkerung brechen wie auf. Der Inkaweg ist steil und zieht sich über Felsstufen am Abhang entlang. Malerisch, aber auch ein Nervenkitzel!

Danach laufen wir auf und ab durch eine faszinierende Dschungellandschaft: Zur Zeit sind gerade viele Früchte reif, Mangos, Avocados, Cacao und einige uns unbekannte Früchte hängen in den Sträuchern und Bäumen.

Kurz vor Ende müssen wir noch einen reißenden Fluß auf abenteuerliche Weise überqueren: Wir setzen und und werden an Seilen ans andere Ufer gezogen.

Nach einem langen Wandertag dürfen wir uns noch in heißen Thermalbädern entspannen! Die Becken sind schön angelegt und schmiegen sich an die blanke Felswand.

Am dritten Tag steht Ziplining auf dem Programm. Für uns ist es das erste Mal und sehr aufregend! Mit einer Hand müssen wir selber am Drahtseil bremsen, mit Spezialhandschuh trotzdem nicht ganz ohne.

Zum Mittag laufen wir neben Bahngleisen bis in den Ort Aguas Calientes - der Ort unterhalb von Machu Picchu. Es ist ein sehr touristischer, nicht sehr besonderer Ort. Wir nutzen dort die Zeit, um uns zu regenerieren.

Am vierten Tag kommt dann das große Finale. Schon um halb 4 Uhr in der Nacht stehen wir auf und laufen los. Mehr als eine Stunde geht es steil bergauf, Stufe für Stufe. 

Um kurz nach 6 Uhr sind wir mit die ersten Besucher am Eingang - die Anlage ist noch menschenleer. Trotz kalter Witterung und Nebelschwaden können wir einige super Blicke auf die Ruinen von Machu Picchu.

Viele Fragen sind bis heute nicht geklärt: Wann wurde Machu Picchu errichtet? Wie wurde die Anlage genau genutzt? Wie konnten die schweren Steine bearbeitet und auf 2400 m lückenlos aufeinandergeschichtet werden?

Noch ganz schlaftrunken fahren wir mit dem Zug wieder Richtung Cusco durch das heilige Tal zurück.


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