Damaris und Tommy in Sri Lanka 2020

Beruwela - Negombo - nachhause

Letzter Tag in Sri Lanka

Morgens standen wir früh auf, um vor dem Frühstück nochmals im Meer zu baden. Nach dem Frühstück fuhren wir zügig los in Richtung Negombo. Da der direkteste Weg der Küste entlang führte, liess es sich nicht vermeiden, nochmals quer durch die ganze Hauptstadt Colombo zu fahren. Natürlich war wieder sehr viel los auf den Strassen, aber nach der langen Zeit unterwegs fühlten wir uns dabei schon viel sicherer als am ersten Tag und fuhren auch frecher: mit Gehupe wurde jeder Zentimeter ausgenutzt, um sich irgendwo dazwischen zu zwängen. 

Nachmittags um 15 Uhr war die Abgabe unseres Tuktuks. Wir hatten es ohne einen einzigen Kratzer 18 Tage quer durch Sri Lanka geschafft! 

Nach der Abgabe durften wir die Rucksäcke gegen eine kleine Gebühr vor Ort lassen, um noch ein letztes Mal an den Strand von Negombo zu fahren (allerdings ohne baden, denn das Wasser in Negombo ist viel weniger schön als in unseren letzten Etappen) und ein letztes Mal sri lankisch zu essen. So gut! So gesund! So frisch! Ich werde es vermissen...

Unser Flug ging erst um 02:30 Uhr früh. Also blieben wir noch lange in einer Kneipe und schlugen die Zeit tot. Als Tommy um 23 Uhr nochmal ein Bier bestellte, bekam er ein Schälchen selbst gemachte Chips dazu, die ich natürlich schnell abstaubte. Und weils so lecker war, bestellte ich gleich nochmal eins. Aber leider bedachte ich nicht, dass Chips nicht gleich Chips ist. Ich wunderte mich schon, wieso es so lange dauerte. Dann kam - natürlich - eine grosse Portion Pommes Frites. Statt mich zu ärgern, freute ich mich über die Selbstverständlichkeit, mit der mein Wunsch erfüllt wurde, obwohl die Küche eigentlich schon geschlossen war. Und sie waren gut. Zu zweit schafften wir die Portion und fuhren dann mit einem Tuktuk (Taxi) zum Flughafen. 

Bye bye Sri Lanka, es war sehr schön!

Wir können die Reise jedem empfehlen, der gutes Essen, freundliche Leute, eine wunderbare Natur, Kultur & Geschichte mag und nicht zuletzt Nerven im Strassenverkehr hat.

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