Clara und Matze
Clara und Matze
vakantio.de/cum
Zuletzt in Brisbane

Brettspielwahn und andere Sommeraktivitäten

Veröffentlicht: 28.09.2026

Attraktion
Mount Beerwah
Glass House Mountains, Australien
Attraktion
Montville
Queensland, Australien
Attraktion
Whites Hill Reserve
Brisbane, Australien
Attraktion
Daisy Hill
Queensland, Australien
Attraktion
Gold Coast
Queensland, Australien
Attraktion
Brisbane
Brisbane, Australien
Attraktion
Woodford Festival
Woodford, Australien
Attraktion
Mount Ngungun
Glass House Mountains, Australien
Attraktion
Flinders Peak
Queensland, Australien
Attraktion
Roma Street Parklands
Brisbane, Australien
Attraktion
Enoggera Dam
Brisbane, Australien
Attraktion
Springbrook National Park
Queensland, Australien

Langsam kletterten die Temperaturen steig bergauf, es waren nun tagsüber nur noch selten unter 25 Grad. An einem besonders warmen Markttag Anfang November lernte ich auf dem Markt on der Innenstadt Lisa und Jonny kennen ein supernettes deutsches Pärchen, die erst vor wenigen Tagen in Australien gelandet waren. Da ich am nächsten Tag- einem Donnerstag- frei hatte, schlug ich vor, gemeinsam eine Wanderung im Hinterland der Goldküste zu unternehmen. Wir wanderten den "Cream Track", der sich vom  Hinterland der Goldküste auf das Springbrookplateau schlängelte. Anschließend gingen wir zu "Doko Demo" essen, einem meiner Lieblingsrestaurants in der Gegend und bewunderten den Sonnenuntergang am Strand. 

Meine Freundin Monica, die monatlich ein Picknick organisierte, hatte mich gefragt, ob ich mich für 5 Tage um ihre Katze Cindy kümmern könnte, während sie in Neuseeland war. Sie hatte die getiegerte Katze erst vor 2 Monaten aus dem Tierheim adoptiert, dementsprechend war Cindy noch etwas scheu. Sie schlief die meiste Zeit des Tages, nachts raste sie dafür durch die Wohnung. Ich freute mich sehr, als Cindy am 3. Tag auf meinen Schoß sprang, während ich im Wohnzimmer einen Film schaute. Ihre Zuneigung wollte sie von da an auch nachts oder gegen 4 Uhr morgens demonstrieren, laut schnurrend saß sie neben meinem Kopf. Der Pool des Appartmentkomplexes, die nur 4 minüte Fahrzeit auf Arbeit und die Freude am Katzekuscheln waren diese nächtliche Ruhestörung aber durchaus wert. Am 20.November flogen wir nach Sydney, um einige Tage mit Matzes Eltern in den "Blue Mountains" zu verbringen. Die Beiden waren bereits 12 Tage zuvor in Melbourne gelandet, ich hatte ihnen einen Roadtrip mit unseren Highlights entlang der Strecke zusammengestellt. Bisher hatten sie Australien sehr genossen und sogar Schnabeligel, Wallabies und Känguruhs in freier Wildbahn gesehen. An unserem Anreisetag kamen wir bereits mittags in Katoomba an, wo uns Matzes Eltern aufsammelten. Die Sicht war herrlich klar und die Temperaturen lagen bei fast 30 Grad, also gingen wir erstmal auf eine Wanderung. Matze sprang sogar splitterfasernackt in einen etwas abenteuerlich versteckten Felsenpool, trotz der Temperaturen konnte ich mich nicht dazu überwinden, das Wasser war bestimmt nur 10 Grad warm! Außerdem hielten wir an den "Three Sisters" an, einem der touristischsten Aussichtspunkte der Gegend. Die Wettervorhersage für die nächsten 2 Tage sah nicht ganz so gut aus und ich wollte nicht, dass wir am nächsten Tag dort standen und nur eine weiße Wand sahen. Abends wurde es dann schon nebelig und wir packten uns warm ein, während wir zur lokalen Brauerei liefen und uns Wind gemischt mit Nieselregen begleitete. Unser Airbnb war zum Glück recht zentral gelegen, sodass wir eine gute Auswahl an Wanderungen mit kurzen Anfahrtswegen hatten. Am nächsten Morgen nieselte es wie vorhergesagt, wir trabten trotzdem los in den "Grand Canyon", den Matze und ich damals im Mai 2019 bereits besucht hatten. Die Wasserfälle hatten durch den Regen ein beeindruckendes Volumen und die Natur strahlte in satten Grüntönen. Am Abend nutzten wir den Kamin in unserem Häuschen, um es uns ein bisschen gemütlich zu machen, zum Glück hatten Matze und Matthias Ahnung, den einige der Hölzer waren recht feucht. Am folgenden Tag machten wir eine Wanderung zu verschiedenen Aussichtspunkten entlang des "Grand Clifftop Walks", immer wieder löste sich die Wolkendecke auf, sodass sich plötzlich bilderbuchreife Ausblicke boten. Gerade dieser Wechsel machte unsere Wanderung sehr abwechsungsreich. Am nächsten Tag strahlte dann wieder die Sonne und die Temperaturen kletterten in den Zwanzigerbereich. Wir wanderten durch das Tal am Fuße der "Three Sisters" und sichteten zahlreiche Vöge, unter anderem schwarze Kakadus und Papageien. Außerdem bekamen Matzes Elterneine "Brown Snake", eine der giftigsten Schlangen Australiens, zu Gesicht. Ihre erste Schlangenbegegnung! Am Nachmittag fuhren wir dann nach Sydney und besuchten den ersten Landeplatz der ersten Flotte unter Kapitän "Cook". Dann ging es für Matze und mich zum Flughafen, Matzes Eltern hatten noch zwei weitere Tage Zeit, um sich Sydney anzuschauen. Als sie dann bei uns in Brisbane ankamen, zogen wir ins Gästezimmer um, sodass sie ein größeres Bett und vor allem eine Klimaanlage hatten. Nach Sydneys kühlem Meereswind wirkte die tropische Hitze in Brisbane umso drückender. Um Matthias und Claudia etwas Abkühlung und ein klassich australisches Erlebnis zu bieten, ging es nun nach Fraser Island. Die größte Sandinsel der Welt ist ein beliebtes Urlaubsziel und deshalb wollten wir sie noch vor Beginn der australischen Sommerferien bereisen. Wir setzten am 28.11. mit der Fähre von Rainbow Beach über und hielten uns zunächst im Inland auf, erkundeten einige der Süßwasserseen und übernachteten umgeben von gigantischen Eukalypten, wegen ihrer massiven schwarzen Stämme "Blackbutts" genannt, die man auf so einer Sandinsel eher nicht erwarten würde. Als wir am nächsten Tag eine Weile am Strand entlangfuhren, setzte sich Matzes Vater auch mal hinters Steuer, um dieses ungewöhnliche Fahrerlebnis zu genießen. Wir sahen einige Dingos und kühlten uns im Eli Creek ab, einem wunderschön klaren und kalten Fluss, auf dem sich viele Menschen mit aufblasbaren Matratzen heruntertreiben ließen. Nur wenige Minuten nachdem wir am Schiffswrack der "SS Maheno" angehalten uns uns etwas umsehen hatte, fing es an zu schütten, wir hatten zum Glück eh erstmal einige Kilometer zu fahren. Nach nur 15 Minuten schien wieder die Sonne. Wir hatten geplant, auf der Westseite der Insel zu übernachten, wo es nur wenig Wellengang und weniger Wege gab, dafür konnte man die Sonne ins Meer ditschen sehen. Dieser Prozess war auch schon fast im Gange, als wir eine Flussquerung machen mussten, um zu unserem abgelegenen und offensichtlich von dieser Seite eher selten befahrenen Campingplatz zu kommen. Matze war vorher durchgelaufen, um die Tiefe zu testen, hatte sich über die schwarzen Felsen am anderen Ufer allerdings weniger Sorgen gemacht als über die etwas versandete Mitte der Flussmündung. Die ersten Meter glitt das Auto elegant durchs Wasser, traf auf die andere Seite des Flussbettes und blieb prompt stecken. Matze versuchte, etwas zurück zu fahren, aber nichtmal das war möglich. Die "Felsen" waren aber an dieser Stelle kein harter Steim sondern extrem schwerer glitschiger Schlamm, der unser Auto praktisch eingesaugt hatte. Da es im Minutentakt dunkler wurde und außerdem die Tide für einen stetigen Anstieg des Flusspegels sorgte, rannte ich den halben Kilometer zum letzten Strandcamp zurück, wo ich zum Glück eine Gruppe Jugendliche mit einem geeigneten Auto fand, die gewillt waren, uns zu helfen. Matze hatte inzwischen unsere Traktionsmatten unter den Reifen verbundelt, um das Herausziehen zu erleichtern. Nach einigen Bangen Sekunden Zug hatte uns der Schlamm zum Glück freigegeben, unsere Retter wurden mit einigen Flaschen von Matzes selbstgebrautem Bier belohnt und wir konnten weiterfahren.. in der Theorie. So ganz koscher war uns der sehr verwehte Pfad nicht, ein großer Zyklon vor einem Jahr hatte für massive Küstenerosion gesorft und damit einige Wege, die Matzes Offlinekarte zeigte, zerstört. Wir schafften es dann zum Glück ohne weiteres Stranden bis zum Camp, wo weit und breit kein einziges Licht zu sehen war. Am nächsten Morgen fanden wir dann zum Glück ohne Probleme den Pfad ins Inselinnere und es ging zurück auf die Ostseite und zu den "Champagnerpools". Noch während wir die letzten Treppenstufen herunterliefen, sahen wir einige Menschen, die gebannt auf die Wellen starrten, die in einem stetigen Rhymthus auf die natürliche Steinbarriere klatschten. Zwischen den Wellen surften Delphine, die sichtlich Spaß an ihrer Aktivität hatten und immer nur um gefühlte Haaresbreite eine Kollision mit den schroffen Felsen vermieden. Sie waren nur etwas 10 bis 20 Meter entfernt. So ein glücklicher Zufall! Am nächsten Tag ging es dann wieder zurück aufs Festland und wir verbrachte einem enspannten Nachmittag am Sunrise Beach mit Bodyboarden und Surfer bewundern. Dann musste ich wieder zurück nach Brisbane wegen massiven Krankheitsausfällen meiner Kollegen, Matze und seine Eltern blieben noch ein paar Tage in der Gegend. Samstag nach der Arbeit fuhr ich zu den Kondalilla Wasserfällen und traf mich mit Matze und seinen Eltern, dann fuhren wir gemeinsam nach Maleny. Ich hatte gehofft, dass wir bereits zur Dämmerung Schnabeltiere von der Aussichtsplattform aus sichten würden, leider hatten wir keinen Erfolg. Ich stand am nächsten Morgen zeitig auf und ging spazieren, begleitet vom Gezeter tausender Flughunden und ihrer knuffeligen Babies. Ich wollte gerade umdrehen, als ich ein Schnabeltier sichtete, in einem ziemlich offenen und sonnigen Flussabschnitt, eher ungewöhnlich für diese scheuen dämmerungsaktiven Tiere. Matze und seine Eltern, die unsere Zelte abgebaut hatten, stießen wenige Minuten später hinzu und glücklicherweise blieb das Tierchen noch etwas, sodass sie es auch noch bewundern konnten. Matze und sein Vater fuhren dann zum Mount Beerwah, um eine waghalsige Kletterexpedition zu starten während Claudia und ich uns Montville anschauten und uns in ein niedliches Gartencafe setzten. Danach fuhren wir zu einer Open-Air Skultpturenausstallung, die neben tollen Kunstwerken auch beeindruckende Aussichten auf die Glasshouse Mountains bot. Da die Sonne selbst am Nachmittag noch gut brannte, entschieden wir uns für einen Zwischenstop an einer Talsperre, bevor wir uns auf den Heimweg machten. Am nächsten Tag trafen wir uns nach meiner Arbeit beim "Whites Hill Reserve", einem der lokalen Hotspots für Koalabeobachtungen. Wie erhofft sahen wir einige, manche waren sogar wach und beschäftigt mit Futtern, was man angesichts von 18-22 Stunden Schlaf schon als glücklichen Zufall betrachten kann. Wir zeigten Claudia und Matthias auch noch einen weitern unserer Lieblingsorte, Daisy Hill. Wir wurden auf den letzten Metern zurück zum Auto zwar komplett durchweicht, hatten aber ansonsten einen schönen sonnigen Nachmittag. Am 11.12. fuhr Matze die Beiden morgens zum Flughafen und so schön es war von der nicht ganz so bequemen Gästezimmermatraze Abschied zu nehmen und klimatisierte Schlaftemperaturen zu genießen, es war schade, Abschied nehmen zu müssen. Ein paar Tage später gingen wir mit Lisa, Jonny und einer weiteren deutschen Freundin der Beiden in Whites Hill picknicken und spazieren, alle drei hatten bis dahin noch keine Koalas in freier Wildbahn gesehen. Fühlte sich schon etwas eigenartig an, sich in einer größeren Gruppe auf deutsch zu unterhalten. Auf Arbeit wurden fleißig Weihnachtscupcakes und Kekse gebacken, ich hatte am 25. jedoch frei und wir trafen uns zu einem veganen Picknick am Fluss. Unsere drei neugewonnenen Freunde waren jetzt leider schon in Noosa, um etwas zu in einer Ferienwohnungsreinigungsfirma zu arbeiten, sonst wären sie sicher auch mit dabei gewesen. Am 27.12. fuhren wir an die Gold Coast, um den Geburtstag unseres Freundes Aran zu feiern, wir gingen lecker essen in einem Restaurant und danach entspannten sich die Anderen am Strand, ich hatte mir extra mein Bodyboard mitgenommen, um mich in den Wellen auszutoben. Es war nicht unbedingt ein heißer tag für Dezember, aber so oft sind wir nicht am Meer, den Spaß lasse ich mir nicht nehmen. Aran würde sicher auch gern mitkommen, er hat sich allerdings vor Jahren eine Wirbelsäulen- und Schulterverletzung zugezogen und muss seitdem sehr aufpassen. Eine Weile musste er mit Krücken rumlaufen, inzwischen geht es ohne aber ruckartige Drehungen etc muss er wohl noch eine ganze Weile vermeiden. Wir verbrachten noch etwas Zeit in seinem netten Appartment und quatschten, dann mussten wir leider wieder zurück nach Brisbane, Matze hatte zwar noch Urlaub, ich musste aber wieder auf Arbeit. Am 30. organisierten wir ein vorgezogenes Neujahrstreffen mit unserer Brettspielgruppe, wir hatten immer noch keine konkreten Pläne für Neujahr, ich musste allerdings am 1.1. auch morgens um 7 schon auf Arbeit sein. Einige unserer Freunde hatten Tickets für das "Woodford" Festival gekauft, eines der größten in Australien, wo viele Indiebands, Folk- und auch Rockbands spielten, es ging allerdings eine ganze Woche und die Tickets waren demenetsprechend teuer. Andere hatten sich entschieden, zu einem elektronischen Musikfestival zu gehen, in Brisbane blieb daher kaum jemand. Nachdem ich am 31. von meiner Arbeit nachhause kam, guckten wir gemütlich einen Film, wir hatten eine freie Party auf Facebook gefunden, als ich mich dann aber gegen 20 Uhr dazu durchgerungen hatte, mich vom Bett hochzuziehen, fing es an zu regnen und die Open Air Veranstaltung wurde vorzeitig abgebrochen. Dann sollte es wohl dieses Jahr ein ruiges Silvester für uns sein... Ich war noch nichtmal besonders neidisch auf unsere Technotruppe, die Musik bei ihrer Campingveranstaltung war nicht so besonders gewesen und es hatte ziemlich viel geregnet, alles war nass und dann matschig geworden und die Temperaturen waren unerwartet tief gefallen. Am 19.1. kam Phillip mit einem Kumpel in Australien an, ich hatte ihn damals in Neuseeland auf meiner Soloreise kennengelernt. Ich zeigte den Beiden einige meiner Lieblingsorte um Brisbane und wir fuhren außerdem für einen Tagestrip zu den Glasshouse Mountains, wo wir auf Mount Ngungun kletterten, um den Sonnenuntergang zu genießen. Die Jungs waren vorher fast 2 Wochen durch Neuseeland gereist, daher war für den Stop in Brisbane nicht so viel Zeit. Phillip hatte seit unserem Kennenlernen in 2018 davon geträumt, nochmal nach Neuseeland zurückzukommen, schön dass er das endlich hatte verwirklichen können. Brisbane mit den tollen Lichterpanoramablicken bei Nacht, grünen Stadtparks in denen gerade gefühlt jede Pflanze Blüten trug und den so stadtnah lebenden exotischen Tieren gefiel den Beiden sehr gut. Wir hatten ein paar Problemchen mit unserem Corolla "Brigitte", der Radiator hatte ein Leck und wir mussten zweimal anhalten, weil ich vorm Losfahren nicht genug Wasser aufgefüllt hatte. Wenige Tage später tauschte Matze den defekten Radiator dann aus und ich das Rumfahren gestaltete sich wieder entspannter. Ende des Monats kraxelten wir gemeinsam mit Pooven auf den Flinders Peak. Es zahlte sich definitiv aus, dass ich nun schon einige Male mit Franzi und Pooven in der Kletterhalle trainiert hatte, das etwas abenteuerliche Stück vorm Gipfel bereite mir nur einen etwas höhreren Puls und kein Herzrasen und Angstschweiß. Danach belohnten wir uns mit einem Picknick und leckeren Kaltgetränk, die Temperaturen waren bis auf 30 Grad angestiegen und man musste die verlorenen Elektrolyte ja wieder auffüllen. Am 29.1. traf ich mich mit Gaston in den Roma Street Parklands, wir hatten uns beim Arbeiten in dem Gästehaus in Queenstown kennengelernt und waren gemeinsam mit Matze einige Mal feiern und baden gewesen. Er lebt und arbeitet nun in Airlie Beach, in der Nähe der Whitsundays. Weil das als ländliches Gebiet zählte, konnte er die 88 Tage für sein zweites Visum in der Küche leisten, er meinte es gefalle ihm ganz ok aber sein Wunsch war, einen Job in einer der Mienen im Inland zu ergattern, da verdient man wesentlich besser. Es ist immer wieder schön, Freunde von seinen Reisen wiedersehen zu können, hoffentlich klappt es nochmal, sich zu treffen. Nach der Arbeit traf ich mich in den nächsten Wochen immer mal wieder mit Jaime, die inzwischen in einer eigenen Wohnung nur 5 Minuten Fahrt von meinem Arbeitsort "Veganyumm" entfernt wohnte. Oder ich fuhr einen Umweg zum Enoggera Dam auf dem Nachhauseweg, um mich abzukühlen und etwas Ruhe und Natur zu genießen. Im März unternahmen wir gemeinsam mit Alia und Malachi, einem befreundeten neuseeländisch- französischen Pärchen und unserer japanischen Freundin Kaori eine Wanderung im Springbrook Nationalpark. Am ersten Tag starteten wir ganz bequem gegen 9 Uhr und machten einen 15 Kilometer langen Rundweg, einige Abschnitte waren wegen des Regens am Vortag etwas matschig aber wir sahen trotz der etwas spärlichen Sonnenstrahlen eine Schlange und hatten viel Spaß. Wir übernachteten in einer kleinen Hütte, da das Restaurant nur ein sehr beschränkte Menü hatte, waren wir einkaufen gegangen und kochten selbst, außerdem spielten wir natürlich Kartenspiel, bis unsere Augen vom etwas spärtlichen Laternenlicht erschöpft waren. Die kleine hölzerne Gaststätte hatte ein sehr schönes Obergeschoss mit einer Bibliothek und sogar einem Ofen, nur machte sie leider schon etwas zeitig dicht. Hier oben im Nationalpark, auf 800 Metern, waren die Nachttemperaturen deutlich frischer als in Brisbane. Am nächsten Morgen ging es etwas zeitiger los, wir hatten knapp 8 Kilometer mehr als am Vortag zu wandern. Das Wetter sah etwas freundlicher aus und wir genossen die abwechslungsreiche Szenerie und schöne Gespräche. 

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Wetter
Sommer · 30°C
Begleitung
Mit Freunden
EntspannendKulturellAbenteuerlichKulinarisch
  • Koalas in freier Wildbahn im Whites Hill Reserve und in Daisy Hill gesehen
  • Wanderung im Springbrook Nationalpark mit Übernachtung in einer kleinen Hütte
  • Sonnenuntergang auf dem Mount Ngungun
  • Geburtstagsausflug an die Gold Coast mit Restaurantbesuch und Strandzeit
Bodyboard
NaturStrandBergeEssenRoadtripTierweltTransitKultur
Clara und MatzeWie ein Newsletter: jeder neue Beitrag kommt per Mail.
Antworten