Rollercoaster of emotions!
Die Nacht war ziemlich laut und ich bin häufig aufgewacht. Mir ist bewusst geworden, dass ich scheinbar in einem sehr beliebten Ausgehviertel (Sachsenhausen) in FF übernac


Veröffentlicht: 16.03.2026
Erstes Frühstück in Costa Rica – San José. Es gibt u.a. Reis mit Bohnen, warme Bananen, frisches Obst wie Ananas und Wassermelone, Toast mit Butter, Marmelade und Rührei. Ein paar Gruppenmitglieder sind bereits im Frühstücksraum. Einige Gespräche finden bereits statt, aber alle sind auch noch sehr müde, mich eingeschlossen. Und dann ist es um acht Uhr soweit, denn wir verlassen das Hotel und fahren mit unserem eigenen Kleinbus in den Parque Nacional Volcán Irazú. Doch bevor wir diesen erreichen, machen wir Halt in einem Supermarkt und kaufen ein paar Kleinigkeiten (Wasserkanister, Obst, Pepsi Max – was halt jeder so benötigt) ein. Selbstbedienungskasse ausprobiert und nach ein paar Startschwierigkeiten hat auch dies geklappt. Die Kreditkarte spielt auch mit. Hoffentlich bleibt das so! Die Fahrt zum Vulkan ist unglaublich schön. Die Landschaft ist atemberaubend. Es gibt viel zu entdecken. Wir erreichen eine Höhe von über 3000 Metern, was ich dieses Mal ganz schön doll bemerke. Es ist so schön in die Wolken zu sehen, die uns umgeben. Am Ziel angekommen, spazieren wir etwas durch das Vulkangebiet bzw. am Kraterrand entlang. Unser Guide erklärt uns viele Dinge. Es ist sehr spannend ihm zuzuhören – er macht das wirklich gut. Es gibt vieles zu entdecken und die ersten tollen Fotos sind direkt im Kasten.
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Wir fahren noch einmal ein Stück weiter und machen eine Wanderung von ungefähr acht Kilometern. Unser Ziel ist der Zwillingsvulkan Turrialba. Dieser ist im Gegensatz zum Vulkan Irazú noch aktiv. Was dort unterwegs passiert, ist schwer mit Worten zu beschreiben, bzw. das Gefühl, dass mich umgibt, auszudrücken. Wir erfahren, dass heute ein besonderer Tag ist, eine Art „Feiertag“, den die Farmer hier auf dem Land schätzen und würdigen. Sie zeigen damit ihrer Arbeit, ihren Tieren und dem Ertrag ihrer Ernte Respekt und Aufmerksamkeit. Ich meine, dass es auch einen religiösen Zusammenhang gibt. Mich berührt, wie offen diese Menschen sind, denen wir begegnen. Man blickt in strahlende Gesichter und findet hier eine Zufriedenheit, die mir in Deutschland oft fehlt, ja die irgendwie etwas verloren gegangen ist. Die Menschen sind nicht scheu, sondern auf mich wirkt es so, als würden diese in sich ruhen. Einige von ihnen tragen traditionellen Kleider. Wiederum andere Jeans und Hemden oder Blusen und Sonnen- oder Cowboyhüte. Wir laufen durch Felder, auf denen u.a. Rot- und Weißkohl wachsen. Nach einer Weile stoppen wir, denn uns wird ein einheimischer Schnaps angeboten, den wir gemeinsam trinken. Ich habe das Gefühl, fernab vom klassischen Tourismus zu sein und das beruhigt mich innerlich sehr. Die Wanderung, obwohl sie eigentlich gar nicht so lang ist, strengt mich ziemlich an. Ich bemerke auch den Höhenunterschied. Als wir unser Ziel erreichen, sehen wir ein schönes Café, wo wir Halt machen. Wir kommen in den Genuss des leckeren Kaffees, den es hier gibt. Dazu gibt es für einige klassische Empanadas, Käsetortillas oder süßes Brot. Der Sonntag ist hier „Familientag“. Die merkt man. Familien finden zusammen, machen Picknick und essen gemeinsam.
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Als wir diesen Ort verlassen, erreichen wir unser zweites Hotel – die Guayabo Lodge. Es ist unglaublich schön hier. Ich habe das Zimmer Nr. 11 und genügend Platz und sogar einen Balkon. Wir sind um 19:00 Uhr am Abend zum gemeinsamen Abendessen verabredet. Es gibt Fisch, aber auch Gemüselasagne oder Spaghetti. Man kann auch Mangosalat oder Kürbissuppe als Vorspeise dazu nehmen. Als Nachtisch erwarten uns Bananenbrot oder Crêpes mit Früchten. Es ist ein sehr schöner Abend. Die Gruppe ist unglaublich angenehm. Tagsüber haben wir bereits viel voneinander erfahren. Am Abend sind wir alle sehr müde und verabschieden uns. Der neue Tag hält verschiedene Optionen für uns bereit. Wählen kann man zwischen Canyoning, Zeit für sich zu verbringen z.B. hier in der Lodge im wunderschönen Garten. Ich freue mich.
