Hahei - The 309 Road - Coromandel
Nachdem ich am Hot Water Beach den Sonnenaufgang genossen hatte, bin ich nach Hahei gefahren. Von dort aus kann man nämlich die Cathedral Cove besuchen. Das ist eine ähnliche...


Veröffentlicht: 05.12.2024




































Auf dem Weg nach Rotorua habe ich mir die Schleusenöffnung bei den Aratiatia Rapids angesehen. Jeden Tag um 10, 12, 14 und 16 Uhr werden die Schleusen geöffnet und von drei verschiedenen Aussichtspunkten kann man zusehen, wie das Wasser das Flussbett füllt. Ich fand die Veränderung beeindruckend!
Kurz vor Rotorua habe ich dann das Māori-Dorf Whakarewarewa besucht. Dieses Dorf hatte einst einen anderen Standort, wurde beim Ausbruch eines Vulkans aber zerstört und an der aktuellen Stelle wieder errichtet. Unser Guide ist selbst in Whakarewarewa aufgewachsen und hat uns das Dorf gezeigt: Essen wird einfach in geothermal-beheizten Öfen oder einem Hot Pool gegart und gebadet wird in Becken, in die Wasser aus den Hot Pools geleitet wird. Wir durften sogar einen Maiskolben probieren, der in einem Hot Pool gegart worden war. Die Einwohnerinnen und Einwohner von Whakarewarewa sind sich natürlich bewusst, dass das Dorf jederzeit wieder zerstört werden kann, denn überall dampft und zischt es. Aber die Vorteile der heißen Quellen überwiegen.
An den ständigen Geruch nach fauligen Eiern in Rotorua muss man sich erstmal gewöhnen, aber die Stadt hat trotzdem schöne Ecken! Im Park blühen die Rosen und vor allem die Mondlandschaft am Sulphur Point, der wegen der Geysire für Menschen gesperrt ist, aber wo viele Vögel nisten und der Kuirau Park mit seinen vielen Mud und Hot Pools haben mir sehr gut gefallen. Im Kuirau Park gibt es außerdem Becken mit warmem Wasser, in denen man seine Füße entspannen kann.
Ein Tagesausflug hat mich zu den Okere Falls sowie zum Green bzw. Blue Lake geführt. Beides hatte mich nicht so richtig überzeugt - welcher ist der Green, welcher der Blue Lake? Immerhin war es lustig den Leuten bei den Okere Falls beim Rafting zuzusehen.
Auf dem Weg zurück nach Taupō war ich in der Kerosene Creek, einem heißen Strom, baden und habe bei Hooka Honey Hive verschiedene Alkoholika mit Honig und unterschiedliche Honigsorten probiert. Dort gibt es natürlich auch "Lord of the Rings"- und "Hobbit"-Honig, je nachdem wo die Bienenstöcke eben stehen. Ich habe beide Honigsorten probiert und, ehrlich gesagt, keinen Unterschied geschmeckt.
Bevor ich am Sonntagnachmittag ein letztes Bild vom Lake Taupō gemacht habe und dann Richtung Tongariro Nationalpark aufgebrochen bin, habe ich noch die Craters of the Moon und Orākei Kōrako besucht. Beides sind geothermal aktive Gebiete und bilden wirklich schöne Landschaften. Bei Orākei Kōrako gibt es außerdem eine von zwei Höhlen auf der ganzen Welt, die sich in einem geothermal aktiven Gebiet befinden. Die andere befindet sich anscheinend in Süditalien. Wenn das nichts Besonderes ist.
