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Tongariro Alpine Crossing

Veröffentlicht: 06.12.2024

Am Morgen der Wanderung musste ich ziemlich früh aufstehen, weil der Shuttle vom Ende des Wanderweges, wo man das Auto parken kann, zum Anfang des Wanderweges um 7 Uhr losgefahren ist. Und ich musste vorher noch vom Campingplatz zum Parkplatz fahren. Während ich dann auf den Shuttle gewartet habe, habe ich Catrina aus Liechtenstein kennen gelernt, die ebenfalls allein unterwegs war, und wir haben beschlossen die Wanderung gemeinsam zu machen.


Schon die halbe Stunde Fahrt mit dem Shuttlebus an Wäldern mit blühendem Ginster, den Vulkanen und schneebedeckten Bergen vorbei zum Start im Mangatepopo Valley fand ich einfach toll. Nachdem die meisten Leute aus unserem Shuttle losgewandert waren, haben Catrina und ich uns ebenfalls auf den Weg gemacht und die ersten 5km bis zu den Soda Springs bei leichter Steigung hinter uns gelegt.


Danach wurde es anstrengend: Auf dem Devil's Staircase zwischen Mount Tongariro und Mount Ngauruhoe haben wir in 1,3km 200 Höhenmeter gemacht, aber der Ausblick zurück auf die Landschaft und den Mount Egmont, der über den Wolken zu schweben schien, haben die Mühe entlohnt. Auf den nächsten 2,8km kamen weitere 300 Höhenmeter hinzu, den Mount Ngauruhoe - aka Schicksalsberg - immer neben uns bis zum Red Crater. Zwischendurch haben wir eine erste Pause gemacht und hatten eine super Aussicht auf den Berg.


Der Red Crater trägt nicht umsonst diesen Namen und sieht mit dem Mount Ngauruhoe im Hintergrund einfach phänomenal aus! Nur ein paar Schritte weiter kamen auch schon die Emerald Lakes in Sicht, wo wir bei Aussicht auf die Seen, den Mount Ngauruhoe und den Red Crater eine weitere Pause eingelegt haben. Von dort ging es dann am Blue Lake vorbei 13km lang immer bergab zurück zum Parkplatz, wo unsere Autos schon auf uns gewartet haben.


Beschwingt von dieser unglaublichen Wanderung und dem Glück, das wir mit dem Wetter hatten, bin ich ins Auto gestiegen und zurück zum Campingplatz gefahren. Während ich am Morgen auf den Shuttle gewartet hatte, hatte ich mir nämlich nochmal eine Wetterprognose angesehen und derzufolge sollte es zwischen 12 und 13 Uhr zuziehen. Zum Glück hatte das nicht gestimmt!


Fun Fact: Nach ungefähr jeder Stunde Wanderung kommt man an einer Reihe Plumpsklos vorbei, deren Design zur Umgebung passt. Da hat sich offenbar mal jemand Gedanken gemacht.

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