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06.03.2020, Ausflug mit Carlottas Familie

Veröffentlicht: 26.03.2020

Heute ist in Ghana Independence day und normalerweise finden an diesem Tag immer sehr große Feierlichkeiten in Accra statt. Es gibt viele Straßenpartys und Paraden bei denen vor
allem die Schulen marschieren. Dieses Jahr ist aber alles anders. Da der Präsident möchte, dass die Hauptstadt von Accra nach Kumasi verlegt wird, fanden alle Feierlichkeiten in Kumasi
statt. 


Morgens haben uns Carlottas Cousine und ihr Freund abgeholt und wir sind trotz dessen nach Accra gefahren, da wir uns nicht vorstellen konnten, dass in Accra überhaupt gar keine
Feierlichkeiten stattfinden, aber leider war dort wirklich tote Hose. Also musste schnell ein Plan B her und wir haben uns entschieden in einen Park zu fahren. Dort konnten wir einen
Canopy Walk machen und in einem kleinen Kletterwald klettern. Das hat super viel Spaß gemacht, war aber teilweise echt eine Herausforderung, weil die Kletterelemente selbst für die
Anfänger sauschwer waren und bei der Hitze war das natürlich auch ziemlich anstrengend. In dem Park sind wir auf einem kleinen See auch mit einem Kanu gefahren und haben dabei sogar
ein Krokodil gesehen.
Übrigens habe ich am Anfang glatt vergessen mich anzuschnallen, da ich das schon gar nicht mehr gewohnt bin und es war sehr entspannt eine Klimaanlage im Auto zu haben.
Allerdings war der Schock beim Aussteigen dann natürlich immer umso größer, da man nach einiger Zeit immer die Vorstellung hatte, dass draußen genau die gleichen Temperaturen wie im Auto
sind.


Nachdem wir dann total kaputt vom Klettern waren, haben wir uns dazu entschieden an den Strand zu fahren. Dort war es aufgrund des Feiertages brechend voll, aber wir haben
ein relativ ruhiges Plätzchen zum Sitzen gefunden. Carlotta und ich konnten dann beide zum ersten Mal hier baden, dass war ziemlich cool in den Wellen. Allerdings durfte man nur
in einem abgegrenztem Bereich baden, der für die Masse an Menschen relativ klein war. Sobald man aber auch nur einen Meter über diesen Bereich hinaus war, wurde einem dies sofort mit
nervigen Trillerpfeifen deutlich gemacht. 


Der Tag war aber trotz dessen total schön und abends haben wir unser Abendessen wieder draußen auf dem Balkon gegessen und dabei die Fledermäuse beobachtet. Es war aber
relativ frisch, da es windiger wurde und ich habe sogar ein bisschen gefroren. Wir haben uns dann vorgestellt wie schön es wäre sich zu Hause einfach so richtig einzukuscheln oder einfach
mal einen Pulli zu tragen, wenn es draußen kalt und nass ist. Irgendwie vermisst man "die Kälte" manchmal dann doch.
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