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3 Wochen Wildcamping in Norwegen❤ Buddy on Board🐶

Atlanterhavsveien

Mit nicht allzu besserem Wetter begann der nächste Tag.  Da es immer wieder regnete, wussten wir welches unser nächstes Ziel sein würde und prädestiniert für dieses Wetter war.  Die Atlantikstraße. Auf norwegisch, finden wir, noch viel schöner: Atlanterhavsveien. 

8,3 Km, 8 Brücken die verschiedenste kleine Fischerinseln verbinden  und einen malerischen Küstenblick auf den Atlantik geben. 

Mit voller Vorfreude packten wir Alles zusammen und unternahmen noch etwas Autopflege. Der Bus, muss uns immerhin noch ein bisschen weiter treu bleiben und verdient hin und wieder unsere Zuneigung. 

3 Stunden nach Abfahrt, erreichten wir Kristiansund, für einen kurzen Abstecher. Wir gingen in einen kleinen norwegischen Shop und schauten uns einen Teil vom Hafen an. Danach war es nicht mehr weit und wir hatten die Atlantikstraße zum 2. Mal in unserem Leben erreicht. An diesem Tage noch viel eindrucksvoller, während die Wellen des Atlantiks Alles gaben an der Brandung zu brechen. In Bildern eine kaum einzufangene Naturgewalt, die einen beeindruckt aber auch eingeschüchtert stimmt. 

Abgesehen von den verschiedenen Aussichtspunkten und Pfaden, direkt an Meer und Buchten entlang, begeistert einen doch immer wieder eine herausstechende Brücke. Eine Brücke die in den Himmel führt, so scheint es. 

Eine atemberaubende Strecke, welche viele Seiten des Wetters zeigte. Diese bekamen wir auch prompt am eigenen Leibe zu spüren. Wir wurden klitschnass bei einem heftigen aber nur kurz anhaltenden Regenschauer, kombiniert mit kaltem Wind. Ein Traum. Da wollte selbst der Hund direkt zurück ins Auto. Der Schauer verzog sich jedoch innerhalb kürzester Zeit, gab noch etwas Wind hinzu und trocknete uns schon wieder von ganz alleine. Zack, da kam auch schon die Sonne. 

Nachdem wir die Sonnenstrahlen und die letzten Eindrücke der Atlanterhavsveien mitnahmen, entschieden wir uns, einen neuen Platz für die kommende Nacht zu suchen. Dieser befand sich an einem großen See  zwischen hohen Bergen und Bäumen, in der Nähe eines kleinen Örtchens Namens Bud. 

Nach dem Genießen von viel Ruhe und einer leckeren Portion Porridge schliefen wir zu Frieden ein. 



Kommentare

Dora
Beeindruckend.....🙂🙂🙂 Vermisse euch.....😍

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