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Insel-Hopping in Nordfriesland // Tag 1 // Auf nach Sylt

Erste Strandbegegnung in HörnumLeuchtturm von HörnumÜberall gibts den Blick aufs MeerBuddha an der SansibarStrand von Rantum IStrand von Rantum IISchafe am Rantumer Becken

EINLEITENDE WORTE

Ich kannte bisher nur Helgoland - das mickrige "Deutsche-Inseln-Wissen" wird sich jetzt aber schlagartig verbessern, in diesem Urlaub warten nämlich gleich 3 Eilande auf mich! Insel-Hopping total in Nordfriesland.

3 Nächte Sylt, 2 Nächte Föhr, 2 Nächte Amrum. Dazwischen diverse "Mini-Kreuzfahrten" mit der Fähre. Lustig gelesen habe ich, dass die drei Inseln wie drei sehr verschiedene Schwestern sind. Sylt die Dekadente mit ganz viel Goldgehänge. Föhr die Solide mit Steuerfachkraft-Ausbildung. Und Amrum die ungeschminkte Naturschönheit. Ich muss immer noch drüber lachen, aber nach einer Woche dort oben ganz klar sagen: stimmt ;-)!

Für mich ging es von groß (Sylt) zu klein (Amrum), von lebhaft zu beschaulich, von "Hier gibt's ja immer was Neues zu gucken, wo soll ich bloß als nächstes hin?" zu "Ich kenne ja jetzt eigentlich alles, laufe ich den gleichen Weg halt zum vierten Mal, weil er so toll ist". Optimal wäre es gewesen, nach Amrum noch mal 2 Nächte in Sylt dranhängen zu können. Da gab es noch so viel zu sehen, 3 Tage haben einfach nicht gereicht. Aber man will ja nicht gierig sein ;-). Gefallen haben mir jedenfalls alle 3 Schwestern, jede auf ihre Art - und der Urlaub war eine durchweg runde Sache!


PIEP PIEP PIEP...DER WECKER KLINGELT UNGNÄDIG MITTEN IN DER NACHT

Der IC mit direkter Verbindung von Köln nach Westerland fährt um 05:09 Uhr. Warum ich das freiwillig gebucht habe? Weiß ich auch nicht mehr so genau. Aber zum Glück haben Starbucks und Kamps am Hauptbahnhof schon auf, da habe ich mich erst mal mit Entschädigungs- und Belohnungs-Kaffee, -Zimt-Wuppi und -Croissant eingedeckt. Und nachdem ich meinen Platz im noch sehr leeren Zug "bezogen" habe (spätestens in Münster war es aber rammelvoll, Alters-Durchschnitt 60+), war's dann auch alles nicht mehr so schlimm. Die Fahrt war halt schon Teil des Urlaubs. Und das Beste am frühen Aufstehen: Man ist auch früh am Ziel, mittags fahren wir schon auf Sylt ein.


ERSTES KENNENLERNEN: HÖRNUM, SANSIBAR UND RANTUM

Da bin ich also nun - auf Sylt. Mit einer Menge Vorurteile. Gehört habe ich viel, interessiert hat mich das Paradies für die Schönen und Reichen vorher eher wenig.
Vor Westerland wurde ich von jedem gewarnt, "überlaufen", "zu touristisch", "das ist doch nicht das richtige Sylt". Ok, Experten soll man vertrauen, ich stürme aus dem Zug direkt zum Busbahnhof und fahre ganz nach unten, nach Hörnum. Denn irgendwo muss man ja mal anfangen bei so einer großen Insel. Die Busse funktionieren übrigens ganz hervorragend! Es gibt eine überschaubare Anzahl an Buslinien und damit kommt man eigentlich überall hin. Das Fahrrad habe ich deswegen zugegebenermaßen auf Sylt nicht einmal benutzt.

In Hörnum war es dann direkt hinter der Bushaltestelle soweit: Strand! Meer! Strandkörbe! Toll! Darauf habe ich mich schließlich seit Wochen gefreut:

Erste Strandbegegnung in Hörnum
Erste Strandbegegnung in Hörnum

Leuchtturm von Hörnum
Leuchtturm von Hörnum

Überall gibts den Blick aufs Meer
Überall gibts den Blick aufs Meer

Nach ein bisschen Herumlaufen beschließe ich, dass das genug Hörnum war (nur 3 Tage, da muss man schlau die Zeit einteilen!) und fahre weiter zur Sansibar.

So richtig spektakulär sieht die nicht aus, fast bin ich ein bisschen enttäuscht. Im Nachhinein wurde mir erzählt (zu spät), dass es hier den besten Kaiserschmarrn abseits von Österreich gibt. Ok, das ist definitiv ein Argument zum Wiederkommen!

Buddha an der Sansibar
Buddha an der Sansibar

Und dann war es - nach einer weiteren Busfahrt - Zeit, die erste Unterkunft in Rantum zu beziehen. Ganz einfach, aber mit netten Gastgebern und super gelegen direkt am Strand. Auch da bin ich natürlich direkt wieder hingestürmt. Und siehe da: Die Sonne war auch schon da!

Strand von Rantum I
Strand von Rantum I

Strand von Rantum II
Strand von Rantum II

Abendessen gab es nach einem Insider-Tipp an einer kleinen Fisch-Butze im ortseigenen Hafen. Der Weg dahin wurde natürlich zu Fuß zurückgelegt, am Rantumer Becken entlang. Die Schafe hat es eher weniger interessiert.

Schafe am Rantumer Becken
Schafe am Rantumer Becken

UND MORGEN...
Beginnt dann die dekadente Zeit im A-ROSA in List, ich freu mich!!

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