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Auf alle Fälle Wasserfälle

Veröffentlicht: 12.08.2019

Heute Morgen rollten wir um 8 aus den Federn und konnten endlich mal wieder im Freien frühstücken. Zuvor musste ich noch ganz schnell den Blog online stellen, den ich gestern Abend zwar geschrieben hatte, aber aufgrund technischer Schwierigkeiten nicht einstellen konnte. Ich hoffe, ihr könnt mir verzeihen.

Nach dem Frischluft-Frühstück machten wir uns in die Spur zu unserer nächsten Etappe. Ein kurzer Stop am Coop-Markt um nochmal den Lebensmittel-Vorrat aufzufrischen und los ging die wilde Fahrt. Heute war das Wetter wieder mal sehr wechselhaft, Regen oder Nicht-Regen, Sonne spielte keine Rolle. Die Strecke sollte uns heute Richtung Haugesund bringen, entlang der Fernverkehrsstraße 13, an einem Seitenarm des Eidfjordes. Was wir vorher aber gar nicht so recherchiert oder geahnt hätten: ein Wasserfall jagte den nächsten. Einer gewaltiger als der andere. Einer höher als der vorherige. Leider konnten wir nicht an allen halten zum fotografieren und auch nicht alle konnten wir namentlich ausmachen. Aber die beiden größeren auf der Strecke waren zum einen der Latefossen (Fallhöhe 165m) und der Langfossen (Fallhöhe 612m !). Diese Wassermassen, die da vom Berg nach unten stürzen sind schon echt gewaltig! Wasserfälle gab es auf beiden Seiten unserer Straße, man hätte theoretisch alle paar Meter anhalten können und Fotos schießen ohne Ende. Aber es gab gar nicht überall eine Haltemöglichkeit oder die Parkbuchten waren schon von Fotowütigen Touristen vollgestellt. Viele Wasserfälle kann man aber auf Wanderungen erreichen, dafür reicht nur leider unsere Zeit nicht und auch das Wetter ist derzeit nicht das richtige. Wenn ich mal reich bin, nehm ich mir die Zeit, um das alles in Ruhe zu erforschen * träum*

Das Wetter machte immer mehr Kapriolen und es wurde zum Nachmittag langsam Zeit um den heutigen Platz anzusteuern. Zur ersten Idee, die unsere Camping-App vorschlug, fuhren wir, aber das war nicht so ganz das Wahre. Bei schönem Wetter sicher geil, da im Übernachtungspreis Strom, Sanitär und sogar Kanu-, Kajak- oder StandUpPaddeling-Nutzung inclusive wäre. So waren wir aber nicht hundertprozentig überzeugt. Check-In wäre über eine Telefonnummer, wir waren die einzigen am Platz, und die Hütte, die dort stand, sah auch nicht vertrauenerweckend aus. Ok, dann also doch direkt nach Haugesund. Und Leute, der Platz hier ist die wahre Freude! Wir sind hier direkt an der Nordsee, sehen Schiffe, die raue See, die Möwen, die versuchen gegen den starken Wind anzukämpfen... Herrlich! Da ist das Wetter fast ein bisschen egal. Es ist zwar trübe, starker Wind weht, eben Seeluft... aber das juckte uns recht wenig. Nachdem wir eingeparkt und Strom angeschlossen hatten (Mobiliar rausstellen lohnt nicht bei dem Wind), machten wir uns auf einen kurzen Wandertrip zum „Frechen Leuchtturm“. Dick eingemummelt in wetterfeste Kleidung ging es los, vorbei an Schafböcken, die dort wild grasten und bei jedem „Schelfie“ mit Robby abgehauen sind. Über Steine, die vom Wasser rundgewaschen waren, Schluchten und durch Pfützen...das hat echt Laune gemacht! Als wir auf die Uhr schauten, war es schon fast 7 Uhr. Wie lassen wir also den Abend ausklingen, wenn man nicht draußen sitzen kann ? Hey, hier gibt es ein frei zugängliches Glashaus mit Bluetooth-Box, Heizung, gemütlichen Sitzbänken...Fast wie ein gläsernes Wohnzimmer. Optimal. Hier spürt man den Wind und die Kälte nicht, kann in Ruhe Blog schreiben und die Aussicht aufs Meer genießen. So lässt es sich leben...


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Antworten (1)

Sabine
Schön euch trotz des Wetters bei guter Laune zu sehen. Es nützt ja auch nichts. Bei schönem Wetter kann jeder. Und die Natur ist wirklich gewaltig.. Eure Beiträge werden uns als Abendlektüre fehlen. Weiter so😂😍