Sonne und Strand
Mit ganz großen Schritten nähern wir uns leider schon dem Ende unserer Abenteuerreise. Aber auch diese letzten Tage wollen wir noch in allen Zügen genießen. Deshalb ging es...

Veröffentlicht: 17.08.2019
Nach dem leckeren Frühstück wanderten Calvin, Robby und ich noch eine ausgiebige Runde durch die Umgebung. Was die Landschaft dort zu bieten hat, ist nahezu unbeschreiblich! Schmale Trampelpfade führten uns durch Hügel und Täler mit ihrer reichhaltigen Pflanzenwelt. Beinahe hätte man denken können, man wäre im Auenland angekommen. Versteckte Bunker, Überbleibsel aus dem 2.Weltkrieg, weckten unsere Neugier, sodass wir immer wieder neue Hügel hinauf, und auf der Rückseite hinunter kraxelten, bis wir die Bunker erreicht hatten. Auch steinerne Türmchen konnten wir aus der Ferne entdecken, die uns förmlich anzogen. Wenn man auf einem sehr hohen Hügel stand, hatte man einen fantastischen Blick auf die Küste und das Meer mit seinen unzähligen Inselchen und einsamen Buchten am Sandstrand. Ganz ehrlich, ich hätte dort ewig verweilen können! Einfach nur die atemberaubende Aussicht und die grenzenlose Ruhe genießen. Eine weidende Ziegenherde flitzte einmal an uns vorbei und vervollständigte das Bild von einer einzigartigen Natur. Hachja...
Am frühen Nachmittag kehrten wir zu André am WoMo zurück und begaben uns auf die Heimreise. Eigentlich wollten wir noch eine große, begehbare Bunkeranlage in der Nähe ansteuern, aber das ließ der einsetzende Regen nicht mehr zu. So ging es 119km weiter nach Kristiansand. Ein Parkplatz direkt an der Fähre war unser Nachtquartier, aber zuvor kehrten wir noch in ein italienisches Restaurant in der Fußgängerzone ein.
Am frühen Freitag Morgen begaben wir uns zur Fähre, die uns in etwas mehr als 3 Stunden nach Hirtshals in Dänemark schipperte. Dort angekommen wurde das Ziel Flensburg anvisiert und mit nur 3 Stops erreicht. Robby fühlte sich aber noch fit genug, um weiter zu fahren, also recherchierten wir einen anderen Stellplatz kurz hinter Hamburg. An der Lüneburger Heide wurden wir fündig und verbrachten nach sagenhaften 586km Fahrt die Nacht. Nun sind wir auf der Autobahn, die letzte Etappe bis nach Hause. Wehmütig blicke ich zurück auf 2 Wochen voller wunderschöner, aufregender, vielfältiger, aber auch manchmal anstrengender Momente. Nur an 2 Plätzen haben wir 2mal übernachtet, sonst waren wir jeden Abend an einer anderen Stelle. Mal sehr einfach gehalten, mal luxuriöser.
Der Norden Europas hat sehr reizvolle Ecken, die wir nur auf die Schnelle antasten, nicht aber ausgiebig erkunden konnten. Deshalb werden wir wohl nochmal wiederkommen. Und so ein riesiges Monstrum ist WoMo gar nicht mehr, wir haben uns alle bestens daran gewöhnt...
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