Baños und der ecuadorianische Karneval
Von Mindo ging es über Quito weiter südlich nach Baños. Baños ist vor allem für die vielen Outdoorsportarten, die man dort machen kann, bekannt. Die kleine Stadt ist sehr...


Veröffentlicht: 17.03.2023



































Bevor wir dann weiter zu unserem nächsten etwas längeren Aufenthalt fuhren, machten wir auf dem Weg noch einen Zwischenstopp für zwei Nächte in Alausí. Alausí ist an sich nur ein kleines Dorf, in dem es nicht wirklich viel Spannendes gibt. Bekannt ist die Gegend für die Nariz del Diablo, eine Felsformation, die anscheinend aussieht wie die Nase des Teufels. Vor der Corona Pandemie konnte man von Alausí aus mit einem historischen Zug durch die Berge bis zur Nariz del Diablo fahren. Leider ist die Zuggesellschaft dann während der Pandemie Pleite gegangen und man kann sich nur noch den Zug im Bahnhof von Alausí anschauen, aber leider nicht mehr damit fahren. Es gibt aber einen super schönen Wanderweg mit atemberaubender Aussicht, bei dem man oben auf der Nariz del Diablo rauskommt und von dort aus einen Rundumblick über die ganze Gegend hat. Wir hatten auch mit dem Wetter absolut Glück. Obwohl in Alausí Regenzeit war, klarte es zwischendurch auf, so dass wir den Ausblick auch mit einigen Sonnenstrahlen genießen konnten.
Von Alausí nahmen wir dann am nächsten Tag den Bus nach Cuenca, der schönsten Stadt Ecuadors. Wir hatten unsere Unterkunft am Rand der historischen Altstadt, direkt in der Call Larga, der Ausgehstraße von Cuenca. Ins Zentrum der Altstadt war es auch nicht weit. Die Altstadt ist wirklich schön, mit vielen Restaurants und schönen Cafés sowie vielen Geschäften. Bei einer Free Walking Tour haben wir uns dann noch ein bisschen mehr über die Stadt informiert. Die Tour führte uns unter anderem auf einen der Märkte der Stadt, ins Sombreromuseum und schließlich zum Hauptplatz der Stadt mit der alten und neuen Kathedrale.
Von Cuenca kann man auch in ca. einer Stunde den Cajas Nationalpark erreichen. Dort gibt es auf einer Höhe von fast 4000 Metern einige Wanderwege, die einen durch eine außergewöhnliche Landschaft führen. Es geht hoch und runter durch die Berge, vorbei an vielen großen und kleinen Seen und teilweise durch kleine Wälder. Für die nur knapp 3 Kilometer lange Strecke haben wir dann aber auch über 3 Stunden gebraucht, da das Wandern auf 4000 Metern nicht ganz so einfach ist. Am Ende der Strecke haben wir dann noch eine Herde Lamas gesehen und konnte diese aus nächster Nähe beim Fressen beobachten.
Unseren letzten Tag haben wir dann ganz entspannt gestaltet. Morgens ne Runde joggen, nachmittags ein bisschen durch die Stadt schlendern und abends sind wir dann zu einem Aussichtpunkt gefahren, um uns die Stadt von oben sowohl im Hellen als auch im Dunkeln anzuschauen. Dort fand zu der Zeit gerade ein Wettbewerb statt, um eine indigene Schönheitskönigin zu küren, demnach war da richtig was los.
Die Tage in Cuenca haben uns richtig gut gefallen, was zum einen an unserer wirklich tollen Unterkunft lag und zum anderen an der entspannten Atmosphäre in der Stadt. Dort hätten wir auch noch ein paar Tage länger bleiben können. Da wir aber nur noch ein paar Tage in Ecuador hatten, bevor es dann nach Bolivien ging, wollten wir nochmal zum Strand und die Sonne genießen.
