Yongkung Temple – der anscheinend schönste Tempel in Südkorea
Busan scheint wirklich einiges zu bieten zu haben. Gestern den wohl schönsten Strand Südkoreas besucht, heute vermutlich einen der schönsten Tempel des Landes (steht dort, hab ich...

Veröffentlicht: 18.12.2025















Heute hieß es Abschied nehmen von Südkorea und sich auf die Weiterreise zur nahegelegenen Insel zu begeben. Japan wartet.
Also: 안녕, 한국 — こんにちは、日本, was so viel bedeutet wie Leb wohl, Korea — Hallo, Japan.
Der Tag startete damit, alles zusammenzupacken, was noch nicht gepackt war, und anschließend auszuchecken. Unser Gepäck durften wir zum Glück noch im Hotel lassen, sodass wir uns die verbleibende Zeit mit einem Spaziergang vertreiben konnten.
Dafür ging es in einen Park ganz in der Nähe. Ein Ort, um inmitten der Großstadt kurz durchzuatmen und neue Energie zu tanken – besonders für Naturburschen wie uns. Der Park hatte einiges zu bieten: schöne Wege, ein Heckenlabyrinth (bei dem den Trampelpfaden nach zu urteilen schon einige geschummelt haben), ein Bücher-Café, eine Eco Bridge und insgesamt einfach eine sehr ruhige, entspannte Atmosphäre, perfekt zum Aufladen der Batterien.
Nach einem kurzen Mittagessen, um die Zeit sinnvoll zu überbrücken – noch einmal Bibimbap, solange wir noch hier sind – und einem schnellen Kaffee ging es dann auch schon weiter Richtung Flughafen Busan.
Mein Fazit zu Südkorea:
Ohne Koreanischkenntnisse ist es stellenweise nicht ganz leicht, sich zu verständigen. Englisch wird deutlich weniger gesprochen, als ich erwartet hatte. Nichtsdestotrotz kommt man immer irgendwie zurecht – notfalls mit Händen und Füßen. Gerade in solchen Situationen waren die Menschen unglaublich offen und hilfsbereit. Oft haben wir ungefragt „Anweisungen“ bekommen, wenn wir nur ansatzweise so aussahen, als wüssten wir nicht genau, was wir tun sollen.
Außerdem war fast alles, was für uns wichtig war, extrem gut beschildert – von U-Bahn und Zügen bis hin zu Sehenswürdigkeiten und Richtungsangaben.
Das Essen war durchweg sehr lecker. Wer allerdings kein Fleisch isst oder sich vegan ernährt, muss etwas mehr suchen, um passende Gerichte zu finden.
Die historischen Orte, die wir besucht haben, waren allesamt extrem sehenswert, wunderschön – und, nicht entscheidend, aber trotzdem erwähnenswert – unglaublich günstig zu besuchen.
Und hier noch ein paar Zahlen zu unserem Aufenthalt:
Nach diesem gedanklichen Recap, etwas Wartezeit am Flughafen und etwa einer Stunde Flug durch eine etwas holprige Gewitterzelle landeten wir schließlich in Japan – am Flughafen Fukuoka.
Und das Erste, was mir auffiel: Ich habe Hiragana und Katakana gelernt (die japanischen Schriftzeichen), kann hier aber trotzdem nicht viel lesen. Scheint so, als käme man ohne Kanji nicht wirklich weiter. Aber was soll's – das klappt schon irgendwie. In Südkorea hat es ja schließlich auch funktioniert.
Nach etwa einer Stunde am Flughafen mit Sicherheitscheck, Einreise und allem Drum und Dran ging es mit dem Bus hinein nach Fukuoka und von dort zu Fuß weiter zum Hotel. Wir waren zwar schon ziemlich kaputt, wollten aber unbedingt noch etwas essen. Und dann gab es endlich das, worauf ich mich seit Urlaubsbeginn gefreut hatte: Ramen. Original aus Japan.
Und ja – es hat sich absolut gelohnt. Sehr lecker. Ich hoffe nur, dass mir die Ramen hier die Versionen zu Hause nicht allzu sehr ruinieren.
Mit vollem Bauch und zufrieden ging es zurück ins Hotel und ziemlich direkt ins Bett. Morgen wartet der erste richtige Ausflug in Japan – und dafür wollen wir fit sein.
