Belljo☺

Mit Umwegen um die Welt!

Mal hier mal da

Nachdem die letzten Tage nicht so schön waren, haben wir uns ein bisschen Ruhe in Fox Glacier gegönnt. Dort haben wir Till in einem Hostel wiedergetroffen. Gemeinsam sind wir zum Gletscher gefahren und sind dort ein bisschen gewandert. Vom Gletscher selbst konnte man von unten aus nicht viel sehen und auch die Wetterverhältnisse waren miserabel. Den Rest des Tages haben wir dann quasi mit „Nichtstun“ verbracht, heißt Handy spielen, Tagebuch schreiben, auf der Couch liegen usw. Außerdem haben wir noch eine Runde in dem hauseigenen Whirlpool entspannt. Muss schließlich auch mal sein =) Am nächsten Tag sind Jonas und Till ganz früh aufgestanden und zum Lake Matheson gefahren um dort den Sonnenaufgang zu gucken. Dieser See ist so besonders, da sich hier (bei gutem Wetter) der Mount Cook drin spiegelt. Natürlich war das Wetter morgens nicht so gut und es hat geregnet. Daraufhin sind wir mittags nochmal alle zusammen gefahren als es ein bisschen aufgeklart hat.

Zurück im Hostel schrieben wir zum ersten Mal ein paar Bewerbungen für einen wwoofing-Platz. Das bedeutet, dass wir irgendwo ein paar Stunden am Tag arbeiten und dafür kostenlos Essen und Unterkunft bekommen. Bereits am gleichen Abend bekamen wir noch eine Zusage von einer netten Familie auf einer Schweinefarm an der Ostküste mit vielen verschiedenen Tieren und drei kleinen Kindern. Besser konnte es garnicht sein und wir freuten uns tierisch=)

Auch die nächsten Tage verliefen relativ entspannt und wir genossen unser Leben, bevor in ein paar Tagen der „Ernst des Lebens“ wieder losgehen würde. Wir fuhren weiter zum Franz-Josef Gletscher und von da aus weiter nördlich nach Greymouth. Nachdem Jonas während der Fahrt mal wieder seine Fahrkünste unter Beweis gestellt hat und mir kotzübel war (ok vielleicht war es auch das Kilo Popcorn und das Eis dass ich am Tag zuvor mit Till verdrückt hatte), verbrachte ich den Tag nur noch im Hostel im Bett und die Jungs gingen eine Runde Soccer spielen. Am nächsten Tag ging die gute Fahrt weiter nach Murchison. Dort waren wir in einem kleinen gemütlichen Hostel, gönnten uns ein Zweierzimmer und das absolute Highlight, es gab kostenlosen fischgebackenen Kuchen =) Am nächsten Tag fuhren wir wieder ein Stückchen Richtung Osten nach Hanmar Springs. In Deutschland würde man sagen, ein bekannter Kur- und Erholungsort. Daran hielten wir uns natürlich auch und holten uns direkt ein Zweitagesticket für die „Hot pools“. Das ist eine Entspannungslandschaft mit vielen verschiedenen Pools in unterschiedlicher Größe, verschiedenen Temperaturen (28 – 42 Grad) und bestimmten Mineralstoffen im Wasser. Zusätzlich gab es noch 3 Rutschen, davon eine richtig coole Trichterrutsche. Insbesondere Jonas kam hier auf seine Kosten und hatte Spaß. Am nächsten Tag sind wir auf die Halbinsel Akaroa kurz vor Christchurch gefahren. Es ging kilometerweit über die Insel hoch und runter aber man hatte eine wunderschöne Aussicht wie ihr auf den Bildern sehen könnt. Akaroa ist ein süßes kleines Dorf, aber sehr touristisch. Da es an diesem Tag zur Abwechslung mal super Wetter war und einfach schon zu heiß, sind wir relativ schnell wieder gefahren. An dieser Stelle muss ich mal erwähnen, dass die Klimaanlage an unserem Auto leider nicht funktioniert und es unglaublich heiß wird. Anfangs war uns dies ziemlich egal und ich war froh, dass die Heizung funktioniert. Zeiten ändern sich…

Die letzte Nacht verbrachten wir dann mal wieder in unserem Zelt und nutzten auch zum ersten Mal Jonas kleinen Campingkocher. Dieser funktionierte erstaunlich gut und die Nudeln schmeckten viel besser als gedacht. Am nächsten Tag ging es dann endlich nach Hinds zu unserem ersten Job. Aber davon mehr im nächsten Bericht =)

#foxglacier#franz-josef-glacier#greymouth#hanmarsprings#akaroa

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