Auszeit - Reise Richtung Osten

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Morgens um 6.00 Uhr wurden wir vom Taxi abgeholt und an den Hafen gefahren. Da wir im Vorfeld kein Ticket gekauft hatten, mussten wir möglichst früh am Schalter sein. Problemlos ersteigerten wir ein Ticket. Pünktlich um 8.00 Uhr legte die Fähre in Richtung Jagna, auf der Nachbarinsel Bohol, ab. Die Fahrt dauerte rund vier Stunden. Gegen Ende der Fahrt begleiteten mehrere Delfine unser Schiff. Ein schöner Anblick.

In Jagna angekommen, bestiegen wir einen Lokalbus nach Tagbilaran. Für die 1.5 Stunden im Bus zahlten wir pro Person 64 Peso (ca. 1 Franken). Der Bus gab brummende und hustende Geräusche von sich – lange wird dieser bestimmt nicht mehr im Einsatz sein. In Tagbilaran wechselten wir im Busterminal in einen weiteren Lokalbus, der uns nach Panglao brachte. Auch diese Fahrt war super günstig (32 Peso pro Person). Für den letzten Streckenabschnitt nahmen wir ein Rollertaxi. Der ältere Herr brachte uns sicher zu unserer Unterkunft, der Coco Farm. Hier bleiben wir zwei Nächte.

Wir erholten uns am nahegelegenen White Beach zusammen mit einheimischen Touristen. Die Stimmung war ausgelassen und entspannt. Vor allem die Kinder genossen ihre Schulferien in vollen Zügen und plantschten vergnügt im Wasser. Am ersten Abend fand in der Coco Farm ein grosses BBQ statt, an welchem rund 50 Personen teilnahmen. Wir lernten Reisende aus der Schweiz, Österreich, Belgien, Dänemark, Taiwan und den USA kennen. Ein spannender Mix.

Mit der Fähre, dieses Mal konnten wir das Ticket online buchen, reisten wir nach Siquijor weiter. Die Überfahrt dauerte nur rund 1.5 Stunden. Siquijor ist etwas grösser als Camiguin. Die Insel wird von einheimischen Touristen gemieden, da dort angeblich Hexen leben. Im Hafen angekommen, beschlossen wir, zusammen mit weiteren Touristen ein Sammeltaxi zur Unterkunft zu nehmen. Der kleine Lieferwagen war eine alte Klapperkiste. Nur knapp fanden die elf Passagiere Platz. Das Gepäck verstaute der Fahrer auf dem Dach. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnten wir endlich losfahren. Die Fahrt dauerte noch nicht einmal eine Minute, als wir bereits wieder alle aussteigen mussten, um den Wagen den Berg hochzuschieben. Ein alte, und unserer Meinung nach im Kopf wirre Frau gestikulierte mit den Armen wild um sich. Offenbar versuchte sie uns etwas zu sagen, doch keiner verstand sie. Wie sich später herausstellen sollte, versuchte sie uns zu sagen, dass der Wagen keine funktionierenden Bremsen hat und wir alle sofort aussteigen sollen, da wir ansonsten sterben würden. Mathias, der auf dem Beifahrersitz mitfuhr, beobachtet beim ersten Abhang, dass der Fahrer das Bremspedal voll durchdrückte, aber der Wagen kaum reagierte. Wir, die hinten sassen, wussten (glücklicherweise) nichts davon. Wäre ein Kind auf die Strasse gerannt oder ein Auto unverhofft um die Ecke gebogen, wäre unser Gefährt ungebremst rein geknallt. Zum Glück passierte nichts dergleichen und wir erreichten unser Reiseziel, das Casa James, unbeschadet. Für zehn Franken pro Person pro Nacht hatten wir ein ganzes Haus mit zwei Schlafzimmern, einem Wohnzimmer und einer Küche für uns. Hier verbrachten wir unsere letzten Tage in den Philippinen.

Auf Siquijor unternahmen wir diverse Ausflüge. Wir besuchten diverse Wasserfälle und Strände und erkundeten die Unterwasserwelt. Bei einem der Wasserfälle konnten Mathias und Markus von ca. zehn Meter hohen Klippen springen. Siquijor ist eine schöne Insel, die viel zu bieten hat. Ein Highlight sind die gesunden Korallenriffe. Die drei gebuchten Tauchgänge waren wunderschön. Wir konnten viele verschiedene Fische und sogar mehrere Schildkröten beobachten.

Leider ging somit die gemeinsame Reisezeit mit Markus und Iris zu Ende. Die Reise geht zu zweit weiter nach Vietnam!

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