Ein Büsschen Allgemeinbildung..
Tag 63 | 23.10.2018 | Museen-Marathon in Canberra Huhu ihr Liebsten! Frierend im Camper sitzend freuten wir uns an diesem Montag Morgen während des Frühstücks schon auf einen...

Veröffentlicht: 25.10.2018




















Tag 64 | Narooma | 24.10.2018
Aloha meine Lieben daheim,
Tag 64 brach an und wir wachten wie immer früh am Tag auf. Am diesem Morgen ging alles ziemlich schnell. Da wir uns die 5$ pro Person für die Dusche sparen wollten, packten wir unsere Klamotten zusammen und gingen noch für einen kleinen Spaziergang in der Morgensonne am Highway durch den kleinen Ort. Viel zu bieten außer ein Pancake-House und einen geschlossenen Weihnachtsartikelladen hatte dieser nicht. Also fuhren wir los in Richtung 'Cooma' und fanden dort durch unsere Wikicamps App eine kostenlose warme Dusche, in der wir uns frisch machten. Danach suchten wir uns in dem kleinen Städtchen einen Park mit dazugehörigem Spielplatz aus und frühstückten unser Müsli & frischen Instant-Kaffe 😉 Zwei Busse, gefüllt mit Schulkindern, kamen an und es wurde laut auf der Grünfläche. Die vielleicht 13-15 jährigen Kinder tobten auf den Spielgeräten herum und zogen nach einer guten halben Stunde wieder ab.
Weiter sollte es zurück zur Küste am heutigen, sonnigen Tag gehen. Janina fuhr unseren Van über die meinst einspurige Schnellstraße bis nach 'Bega'. Hier verbarg sich die 'Bega Cheese Factory'. Für einen kleinen Abstecher wollten wir dort einmal vorbei schauen. Die Käsefabrik verfügte über ein nettes kleines Café bzw. Restaurant, einen Shop, in dem man verschiedene Käse und andere Leckereien kaufen konnte, sowie über einen unter dem Dachboden ausgebauten Ausstellungsraum. Hier waren aus den alten Tagen Käseherstellungsmaschinen und -hilfsmittel ausgestellt. Wir stöberten etwas durch die Räume und kauften uns am Schluss noch ein Käsetoast, welches wir (Janina 10% und Julian 90% des Toasts) im Freien verdrückten.
Wie bereits von Janina erwähnt wollten wir wieder etwas in den Norden bis nach 'Narooma' fahren und dort für die Nacht bleiben. Zunächst steuerten wir den falschen Campingplatz an, da wir dachten, bei diesem auch angerufen zu haben. Die Dame am Empfang wies uns auf den Fehler hin und wir lenkten 'Liu' zum richtigen Platz namens 'First Choice Holiday Surf Club'. Die nette, ältere Frau an der Rezeption gab uns die Schlüssel und wir checkten auf unseren Platz direkt am Wasser ein. Doch wir fuhren noch einmal los in die Stadt, um etwas herum zu laufen und zur Touristeninformation zu gehen. Für unser Abendessen kauften wir bei Coles ein und freuten uns anschließend auf einen entspannten Abend am Meer. Hühnchenspieße, Auberginen und Brot wollten Janina und ich auf den BBQ grillen, welcher jedoch leider nicht ganz so schnell war. Es dauerte gefühlt Stunden, bis unser Essen zubereitet im Camper auf unserem Tisch stand. Um so besser hat es dann aber geschmeckt!! Den restlichen Abend verbrachten wir liegend im Van, immer mit Blick aufs Meer...
J♡J
Tag 65 | Eden | 25.10.2018
Für uns startete ein ganze 'normaler' Morgen in Australien. Aufstehen, frühstücken, duschen, anziehen und los. Doch bevor wir die Stadt verließen, wollten wir noch am kleinen Hafen vorbei mit einem besonderen Ziel vor Augen. Über Millionen von Jahren hatte das salzige Meerwasser ein großes Loch in der Form Australiens in einen Fels 'gefressen'. Dies wollten Janina & ich mit eigenen Augen sehen und hofften, eventuell ein paar Tiere im Wasser wie Wale oder Delphine erkennen zu können. Nach einem 10-minütigen Fußmarsch waren wir an diesem eben geschriebenen Felsen angekommen und staunten nicht schlecht. Das Loch in diesem Stein sah wirklich dem australischen Festland sehr ähnlich. Natürlich wurde der Moment bildlich festgehalten und wir hatten Glück, noch einige Robben im Wasser plantschen oder auf den warmen Steinen schlafen zu sehen. "Wieder eine neue Tierart, die wir in Australien zu Gesicht bekommen haben", sagte ich zu Janina und wir freuten uns ob der im Wasser spielenden Robben.
Nun sollte es aber zum nächsten Ort 'Eden' gehen. Aber nicht ohne einen kurzen Zwischenstopp im sehr, sehr kleinen und aufgrund von alten, historischen Gebäuden so beliebten Örtchen 'Tilba Tilba'. Der Ort ansich verfügte vielleicht über 50 Häuser, jedoch war eines schöner als das andere. Viele Privatpersonen boten von Souvenirs über Tee, Süßigkeiten, Seifen, Klamotten oder Geschirr alles an, was man sich gern anschaut oder mit nach Hause nimmt. Auch die hiesige 'ABC Cheese Factory' lag am Ende der Straße, welcher wir natürlich einen Besuch abstatteten. Gekauft haben wir nichts, aber es war trotzdem ein netter Bummel durch die Straßen von 'Tilba Tilba'.
132 Kilometer entfernt lag 'Eden', in der wir heute übernachten sollten. Janina hatte uns den Campingplatz namens 'Garden of Eden' herausgesucht und wir waren beide sehr positiv überrascht! Kostenloses Mini-Golf, Tennis, Trampoline und eine saubere, gut ausgestattete Küche erfreuten uns sehr. Zudem war alles auf dem Platz sehr gepflegt und sauber. Wir fühlten uns auf Anhieb wohl und packten endlich mal wieder unsere Campingstühle und den Tisch aus. Nach einem schnellen Sandwich machten wir uns auf den Weg zum nah gelegenen See. Vorbei an friedlich, grasfressenden Schafen spazierten wir beide am See entlang, auf dem ca. 30 schwarze Schwäne schwammen. Wir hatten bisher immer mal wieder einzelne gesichtet, jedoch niemals zuvor so viele auf einmal! Die Sonne knallte trotz den leichten Windes von oben und wir gingen ein paar Meter weiter ans Meer. Der Sand war hier rot-brauner als überall zuvor. Am Ende des großen Strandes stießen wir auf einen natürlichen Pool, der durch die hohen Wellen regelmäßig mit frischem Wasser gespeist wurde. Die Flut kam und wir hatten uns nahe an das Meer auf die Klippen gestellt. Das Wasser prallte auf die Steine und erzeugte laute Geräusche. Wir genossen die Zeit an diesem Ort und blieben eine Weile. Nach einiger Zeit ging es wieder zurück in die Stadt zum Einkaufen. Natürlich wollten wir noch eine Runde Mini-Golf auf der kleinen, neun Loch-Anlage spielen. Janina und ich spielten zwei Mal und hatten eine Menge Spaß, da die Bahnen leicht krumm und schief waren und uns selbst gebaut vorkamen. Der Endstand war ein knappes 2:0 für mich 😋Nach so viel Sport aber hatten wir Hunger. Unser heutiges Essen sollte ein Klassiker werden: Spirelli-Nudeln mit roter Soße und viiiiel Gemüse. Janina kochte, ich schnibbelte alles. Der Tisch wurde auf dem Balkon der Camp Kitchen gedeckt und ganz alleine dort schmeckten die Nudeln super. Den Abend verbrachten wir bei den Mücken draußen lieber im Camper und schrieben den Blog.
Kuss an euch alle... 😘
J♡J
