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Tag 211: Skógar Museum

Veröffentlicht: 24.02.2024

Heute ging es schon früh los. Um halb zehn war ich mit Janne in Hvolsvöllur (dem Dorf hier in der Nähe) verabredet.

Nach etwa einer dreiviertel Stunde Fahrt kamen wir beim Skógar Museum an. Der Eintritt kostete 2750 ISK (etwa 18,50€). Damit hatten wir Zugang zum Museum, dem Freiluftmuseum und dem Fortbewegungsmittelmuseum.

Als erstes haben wir uns im Hauptgebäude umgeschaut. In verschiedenen Räumen gab es verschiedene "Themen". Im Erdgeschoss gab es Handwerk, Landwirtschaft und Fischfang, in dem Raum gab es auch ein echtes, altes Schiff. Im ersten Stock gab es eine Erweiterung von Handwerk mit einem Balkon mit Aussicht auf das Schiff. Im Keller war dann Naturkunde mit verschiedenen Skeletten von Vögeln, deren Eiern und anderen Tieren. Es war total interessant zu sehen, wie die Leute damals gearbeitet haben. Die meisten größeren Schilder waren auf Englisch und Deutsch übersetzt, aber leider waren kleinere Schilder nur auf Isländisch und somit für uns nicht wirklich lesbar.

Da kurz nach uns zwei Touristen Busse ankamen, die eine Tour auf Englisch und eine sogar auf deutsch bekommen haben, konnten wir dort teilweise zuhören.

Dann ging es nach draußen ins Freiluftmuseum. Zuerst haben wir uns die kleinen Torfhäuser angeschaut, die zwar relativ klein waren, trotzdem aber fünf Betten plus eine Babykrippe beinhalteten. In einer Hütte war sogar eine kleine Schmiede.

Danach ging es zu einer kleinen Schule. Wobei die Betonung hier wirklich auf klein liegt. Es gab eine kleine Abstellkammer und ein Klassenzimmer mit einem Lehrerpult und zwei Bänken.

Dann ging es zu einem gemütlich eingerichteten, etwas jüngererm Haus.

Ein weiteres Haus mit angrenzendem Stall gab es auch, wobei das von außen nach drei aneinander gebauten Häusern aussah, die innen aber verbunden waren.

Als letztes ging es noch in die Kirche, wo wir eine kleine Pause eingelegt haben. Kirchen in Island haben generell etwas wirklich schönes, da sie sehr Minimalistisch gehalten sind, trotzdem aber total schön sind.

Dann ging es ins Museum für Fortbewegungsmittel. Es war in einer riesigen Halle, in der es auch einen Souvenir Shop und ein Restaurant gab, allerdings war das schon relativ voll. Das Museum war in verschiedene Zeiten unterteilt. Man konnte die Entwicklung von Pferden zu Autos, aber auch die Entwicklung der Telefone bzw. der Verbindung in andere Länder sehen. Es wurde auch gezeigt, wie sich Rettungsteams immer weiter ausgebildet haben und wie die Postboten früher das ganze Land zu Fuß bereisen mussten.

Als wir mit dem Museum durch waren, taten uns beiden die Füße weh und wir waren ziemlich fertig. Das Museum ist total interessant und schön gemacht, aber es ist einfach ziemlich viel für eine Tour. Gelohnt hat es sich meiner Meinung nach trotzdem.

Zum Abschluss sind wir noch Mal zum Skógarfoss gefahren, der keine fünf Minuten entfernt liegt. Aber wir sind nicht lange geblieben.

Zurück in Hvolsvöllur haben wir uns noch Mal eine Stunde in eine Tankstelle gesetzt und Karten gespielt, da Janne mit dem Bus gekommen war und der natürlich in so einem Dorf wie hier nicht besonders oft fährt.

Bis dann

Julia

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Antworten (2)

Hanna vor mehr als 2 Jahren
Wow, das klingt unglaublich toll. Ich verfolge im Moment selbst das Ziel, ein Auslandsjahr in Island zu machen. Könntest du mir vielleicht verraten, über welchen Anbieter du das Auslandsjahr in Island machst?

Juliavor etwa 2 Jahren
Hey, sorry für die späte Antwort. Leider habe ich lange über Organisation gesucht, aber im Endeffekt habe ich meine Gastfamilie über eine Facebook Gruppe (Work with Icelandic Horses in Iceland) gefunden. Daher habe ich alles selbst bzw. mit der Hilfe meiner Eltern organisiert. Hoffe das hilft dir irgendwie. Viel Glück auf jeden Fall bei der Suche ;)

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