auslandsjahr-island
auslandsjahr-island
vakantio.de/auslandsjahr-island
Zuletzt in Island

Tag 182: Secret Lagoon

Veröffentlicht: 25.01.2024

Heute gab es einen relativ spontanen Ausflug zur Secret Lagoon zusammen mit Janne, die ich auf dem Weg eingesammelt habe. Für 3600 Isländische Kronen (ca. 24€) kamen wir dann hinein. Die Umkleide, Duschen und generell das Gebäude war relativ neu und modern.

Nachdem wir uns abgeduscht hatten, ging es über einen kleinen Weg nach draußen und ins Wasser. Alleine der Weg bis zum Wasser war schon ziemlich kalt, doch das Wasser war schön warm - am Anfang sogar fast noch zu heiß. Es gab nur ein einziges Becken, das aber ziemlich groß war und außer uns war am Anfang nur ein Pärchen da. Der Boden bestand aus Kies, sodas man das Gefühl hatte, am Strand zu sein. Von einem Ende des Beckens aus konnte man einen Geysir beobachten, der auch ein paar Mal "ausgebrochen" ist. Die meiste Zeit haben wir auf den Steinen am Rand im Wasser gesessen und gequatscht und uns entspannt. Wir waren etwa gegen halb eins / eins im Wasser und gegen zwei / kurz nach zwei hat es dann auf einmal angefangen zu Hageln. erst ganz leicht, aber die Hagelkörner wurden schnell verdammt groß und haben teilweise auch echt wehgetan, wenn man zu weit aus dem Wasser draußen war. Zu der Zeit waren dann auch deutlich mehr Leute im Wasser. Irgendwann ging der Hagel dann in Schnee über und wir mussten aufpassen, dass wir nicht komplett eingeschneit wurden. Der Nebel, der von dem heißen Wasser kam, hat teilweise die komplette Sicht versperrt, sodass wir die anderen Leute kaum noch sehen konnten.

Gegen drei Uhr sind wir dann aus dem Wasser gegangen, haben geduscht und uns wieder angezogen. Als wir dann zum Auto kamen, mussten wir es erstmal vom Schnee befreien. Auf dem Weg haben wir noch ein deutsches Filmteam getroffen, die in der Secret Lagoon filmen wollten.

Auf der Rückfahrt hat es dann immer noch ziemlich heftig geschneit, sodass die Straße zum einen verdammt rutschig war und zum anderen hat man teilweisen nur sehr wenig gesehen. Nachdem ich Janne raus gelassen hatte wurde es nicht besser und der einzige Grund, warum ich wusste, wo die Straße ist, waren die Pfeiler an der Seite. Also bin ich mit etwa 30 bis 50 auf einer 90er Straße gefahren. Wobei ich nicht die Einzige war. Vor mir und hinter mir sind die Leute genauso langsam gefahren und teilweise bin ich einfach nur dem vor mir hinterhergefahren in der Hoffnung, dass der schon weiß, wo es langgeht. Einen guten Teil der Strecke hatte ich eine Fahrschule vor mir. Ich will mir nicht vorstellen, wie eine Fahrstunde bei so einem Wetter sich anfühlt. Auf jeden Fall war ich dann echt froh und absolut fertig mit den Nerven, als ich dann um halb sechs endlich auf der Farm angekommen bin. Aber es ist nichts passiert und das ist ja die Hauptsache.

(Und danke an Janne für die Fotos. Mit ihrem wasserfesten Handy war das natürlich deutlich einfacher und sicherer)

Bis dann

Julia

auslandsjahr-islandFolge diesem Blog und verpasse keine neuen Beiträge.
Antworten

Island
Reiseberichte Island