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herbstliche Bäume bis wir endlich am Nordkapp angekommen sind

Der Tag ging sportlich früh los und das war absolut meine Schuld - ich seh es ja ein. Doch ohne Regen und Wind, nur mit einer wunderschönen orange- gelben Aussicht begrüßt zu werden, motiviert tragischerweise meine Wenigkeit nicht zum lange im Bett bleiben. 

Also waren wir alle schon 8 Uhr abreisebereit. Das Wetter sportlich bewölkt und wir alle hoch motiviert - auch wenn ich am Anfang nur ein grummeln auf meine Fragen bekommen habe. Heute ging es für uns zum größten Canyon Nordeuropas und obwohl wir diese Schande von Weg nach oben gefahren waren um auf einem offenen Plateau zu übernachten, waren es noch ganze 7 km bis wir an unserer erwünschten Traumaussicht angekommen waren. Der Weg war überraschend gut, wenn man von den Flussüberquerungen und sehr schlammigen Stellen absieht. Doch er hat sich auf alle Fälle gelohnt. Die Aussicht war fantastisch und schickte ein Prickeln durch den ganzen Körper, wenn man am ungesicherten Rand des Canyons stand und einfach ein paar hundert Meter freien Fall unter sich sah.  Sehr grandios.

Auf dem Rückweg hat es dann ein kleines bisschen angefangen zu regnen, aber wir sind alle unbeschadet am WoMo angekommen und dann ging es die Buckelpiste wieder hinunter. Ein großes Hoch an unseren Fahrer - wir haben es sogar bei feuchter Straße überlebt.

Zurück also auf die Straße nach Alta, um an unserer heutiges Endziel zu gelangen. Vollkommen entspannt, weil wir dachten, dass die Länden hier auch Sonntags geöffnet haben, aber nein; nichts da. Wir haben einen offenen Lebensmittelladen gefunden, der nur zu einem Viertel geöffnet hatte, also nicht wirklich ein Ort um unseren Einkauf zu erledigen - naja, wir haben uns über Alta beschwert, also rächt es sich an uns. 

Danach waren 4h Fahrt angesagt, durch wirklich vollkommen trostlose Tundra, die uns dann noch mit richtigem Regen begrüßt hat. Aber zu Julianes Freude haben wir viele neue Freunde am Wegesrand getroffen, denn umso näher wir ans Nordkapp gekommen sind, desto mehr Rentiere liefen einfach wild durch die Gegend, sogar eine kleine Herde entspannte sich vor uns auf der Straße. 

Die Rückfahrt wird zwar wieder spannend mit den ganzen "gut ausgebauten" Tunneln, aber erstmal entspannen wir uns mit einer nebeligen Aussicht und 3°C.

Norwegen

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