Tag 39: Parque das Ruinas
Von Einblicken und Ausblicken


Veröffentlicht: 23.02.2017
















Als wir heute morgen aufstanden war uns nicht ganz bewusst auf was wir uns einließen, als wir sagten wir gehen heute in den Dschungel wandern. Wir waren beide sehr gespannt was uns erwarten wird. Voller Vorfreude und Stolz darauf, dass wir die Wanderschuhe doch nicht unnötiger Weise mitgenommen haben, nahmen wir uns also ein Uber-Taxi zum Parque Nacional da Tijuca. Hochmotiviert starteten wir von dem Wasserfall aus, an dem uns der Fahrer raus ließ, und gingen die Straße entlang auf der Suche nach einem Wanderweg der uns durch den Dschungel führen soll. An einem Schild angekommen auf dem ein gelber und ein roter Wanderweg eingezeichnet waren, und einige Hinweise die uns vor Schlangen und anderen Gefahren warnen sollten, entschieden wir uns dafür die gelbe Route zu nehmen und betraten den schmalen Weg in den Dschungel. Zunächst war die Wanderei kein Problem. Natürlich war es sehr heiß und man wusste bei jedem Schritt nicht, ob man besser unter oder über sich schauen sollte, aber es war alles noch gut zu ertragen. Wir folgten einfach den Schildern mit der Aufschrift "Conde", was auch immer das heißen sollte. Nach ca. 2 Stunden bei 35°C bergauf durch den dicht bewachsenen Dschungel wandern versuchten wir uns mit dem Gedanken zu motivieren, dass wir irgendwann mit Sicherheit wieder auf die Straße zurück kämen und dann ganz gemütlich den Berg hinunter spazieren könnten. Falsch gedacht. Der Weg wurde immer felsiger und führte uns letztendlich auf die Spitze eines 817m hohen Berges. Oben angekommen blieb uns nichts anderes übrig als kurz zu verschnaufen, die Aussicht und den Moment zu genießen und dann den kompletten Weg wieder hinunter zu wandern, bevor es dunkel wird.
Alles in allem war der Tag trotzdem sehr schön. Der Dschungel ist beeindruckend, sehr laut und hat eine unglaubliche Anzahl an Tieren und Pflanzen zu bieten.
