Wie
schon die letzten Tage hat der Wecker bereits 6.30 Uhr geklingelt.
Wir starteten wieder sehr früh, denn wir hatten einiges vor. Etwa
eine Stunde nördlich von Belgrad liegt die kleine Stadt Sremski
Karlovci. Wir stoppten hier, denn es soll die schönste Stadt in
Serbien sein. Heute war gerade Markttag, wir fanden uns zwischen
Einheimischen wieder, die kein Wort Englisch sprachen. Mit Händen
und Füßen artikulierend kauften wir 4 Tomaten, 3 Gurken, 4 Birnen
und 5 Pflaumen und zahlten weniger als 1 Euro. Wir schlenderten durch
die Stadt mit ihren schönen Häusern und verschiedenen Kirchen. Für
ganz kleines Geld tranken wir auf dem Hauptplatz der gemütlichen und
sehenswerten Stadt einen Kaffee und dann fuhren wir weiter in
Richtung Grenze. Wir legten vor dem Grenzübergang in Subotica noch
einen Stopp ein. Die Stadt ist mit gut 100.000 Einwohnern die
fünftgrößte Stadt in Serbien. Vor dem Ersten Weltkrieg gehörte
Subotica zur Monarchie Österreich-Ungarn und wurde
Maria-Theresiopolis genannt. Wir suchten uns einen zentralen
Parkplatz und spazierten durch die Innenstadt mit ihren interessanten
Gebäuden. Es ging vorbei an der Synagoge, dem schönen Rathaus und
über den zentralen Hauptplatz, auf dem wir ein frisch zubereitetes
Langos aßen und dann mussten wir auch schon weiter. Wir fuhren durch
wenige kleine Ortschaften bis zur ungarischen Grenze. Bis 500 Meter
vor der Grenze lief alles wie am Schnürchen und dann ging gar nichts
mehr. Wir brauchten gute 4 Stunden durch die Kontrollen und dann
waren wir in Ungarn. 20.45 Uhr parkten wir endlich unser Auto im
kleinen Hinterhof unserer Wohnung mitten in Budapest.
anne & ben um die weltFolge diesem Blog und verpasse keine neuen Beiträge.