Heute
Vormittag ging es also von Bali nach Komodo, besser gesagt in die
Stadt Labuan Bajo auf der indonesischen Insel Flores. Das ist der
Zielflughafen um den Komodo Nationalpark zu erkunden. Am bekanntesten
ist Komodo wahrscheinlich für die riesigen Warana oder auch
Komododrachen genannt, richtig sehenswert ist hier aber auch die
Unterwasserwelt. Von Labuan Bajo aus ging es weiter mit dem Boot für
2 Stunden durch die schöne Inselwelt, bis wir im Scuba Junkie Komodo
Beach Resort angekommen sind. Weit und breit keine Touristen zu
sehen, nur drei einheimische Nachbarn. Unsere Unterkunft bestand aus
einer kleinen Holzhütte mit Palmendach, einer Matratze und einem
Moskitonetz. Völlig ausreichend für die nächsten 5 Nächte, denn
wir waren die Tage mit dem Tauchboot unterwegs. 4 Tauchtage mit
jeweils 3 Tauchgängen. Unsere Tauchplätze waren Siaba Kecil, Mawan,
Gindang, Sebayur Kecil, Batu Bolong, Manta Point, Cauldron, Castle
Rock, Tatawa Besar und Siaba Besar. Besonders erwähnenswert sind
hier die Tauchplätze Siaba Kecil, Mawan, Batu Bolong, Cauldron und
Castle Rock. In Siaba Kecil taucht man ab und wird schon direkt von
der Strömung weggespült. Wie im Fernsehen läuft die ganze
Unterwasserwelt an einem vorbei ohne selbst schwimmen zu müssen.
Ungefähr 8 Minuten hat das Spektakel gedauert und dann ging es auf 7
Meter, unter der Wasseroberfläche, hoch um Ausschau nach Dugongs zu
halten. Wir hatten Glück und konnten an beiden Tagen, an denen wir
hier waren, welche sehen. Mawan ist der Mantapoint in Komodo. Einfach
in den Sand setzten und warten, die Mantas kommen ganz automatisch
vorbei. Der Tauchplatz Batu Bolong wird auch als Fischsuppe
bezeichnet. Man taucht im Zickzack auf nur 100 Metern Länge, denn
rechts und links davon gibt es starke Strömung, der man besser aus
dem Weg geht. Die Strömung zieht aber Tausende von großen und
kleinen Fischen an. Wirklich spannend war es in Cauldron. Der
Tauchgang geht ganz entspannt los. Dann kommt eine Wand von 5 Metern
Höhe, an der wir hoch getaucht sind. Oben angekommen wird es wieder
flach, aber hier haben wir ein Seil in den Felsen eingehackt und uns
festgehalten. Denn hier gibt’s richtig starke Strömung. Die Haare
und Luftblasen werden direkt weg gepustet. Angezogen von diesen
Unterwasserbedingungen werden viele Haie, die wir super beobachten
konnten. Der Tauchplatz Castle Rock ist der wohl bekannteste
Tauchspot Komodos. Normalerweise herrscht hier richtig viel Strömung.
Bei uns war es allerdings ganz windstill. Über der Wasseroberfläche
konnten wir jeden Abend einen traumhaften Sonnenuntergang beobachten.
An einem der Abende sogar vom Boot aus, denn nach dem Tauchen sind
wir noch einmal rausgefahren, haben den Sonnenuntergang beobachtet
und danach das Ausschwärmen von tausenden Fledermäusen. Am 27. Juni
haben wir das Beach Resort verlassen und sind mit dem Boot wieder
zurück nach Labuan Bajo gefahren. Wir haben aber noch einen
Zwischenstop auf der Insel Rinca eingelegt ,um die Komodowarane zu
besuchen. Sie leben hier in freier Natur und ganz allein auf der
Insel. Rinca ist eine der unbewohnten Inseln. Wir wurden direkt am
Bootsanleger von Rangern abgeholt, denn die Warane sind nicht
ungefährlich. Die Tiere fressen sich bei Nahrungsmangel gegenseitig
und sonst, die auf der Insel lebenden Affen, Hirsche und
Wasserbüffel. Eine Stunde lang haben wir mehrere Tiere auf einer
geführten Tour beobachten können und von einem Aussichtspunkt noch
einen schönen Blick über die Inselwelt von Komodo geworfen. Die
letzte Nacht und den letzten Tag haben wir in einem kleinen
Bed&Breakfast in Labuan Bajo verbracht und am frühen Abend sind
wir wieder zurück nach Denpasar auf Bali geflogen.
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Antworten (2)
Günter
ganz schön viel zu sehen
Benjamin
War sehr gutes tauchen mit vielen Mantas Haien und mehrmals Dugongs :)