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05/03/2023 bis 06/03/2023 - Machu Picchu / Peru

Veröffentlicht: 10.03.2023

Wir sind am späten Nachmittag des 4. März von Lima nach Cusco geflogen und in Natys Guesthouse mitten in der Stadt eingezogen. Naty und ihr Mann sind sehr herzliche und hilfsbereite Gastgeber. Am Abend sind wir langsam durch das beleuchtete Cusco spaziert und haben eine echte Steinofenpizza gegessen. Cusco liegt auf einer Höhe von 3.400 Metern. Die Luft hat in dieser Höhe weniger Sauerstoff und alles was wir getan haben, hat dementsprechend etwas länger gedauert.

Am nächsten Morgen packten wir zwei kleine Rucksäcke, unser restliches Gepäck konnten wir in der Unterkunft stehen lassen. Ein Taxi fuhr uns von Cusco nach Ollantaytambo. Dort stiegen wir in einen Zug der Perurail ein und schaukelten 1.5 Stunden durch die unterschiedlichen Vegetationszonen bis nach Machu Picchu. Wir befanden uns nun nur noch auf 2.000 Höhenmetern und im feuchteren Nebelwald, das ist deutlich angenehmer für das Wohlbefinden. Wir entdeckten den kleinen Ort Aguas Calientes am Fuße vom Machu Picchu. Wir holten noch ein paar Infos für den nächsten Tag ein, verabredeten uns mit einem Guide und gingen schlafen, denn morgen heißt es früh aufstehen.

5.50 Uhr klingelte der Wecker, 6.15 Uhr gab es Frühstück und kurz vor 7.00 Uhr stiegen wir in den Bus ein, um nach Machu Picchu zu fahren. Man kann den Weg laufen, aber das dauert mindestens zwei Stunden. Wir waren froh, dass wir den Bus genommen hatten, der uns in 25 Minuten über Serpentinen 400 Meter höher brachte. Am Eingang der alten Stadt nutzen wir die letzte Möglichkeit eines WC's, denn auf der ganzen Anlage gibt es keins. Wir zeigten unsere Reisepässe und Tickets vor und dann ging das Inka Abenteuer los. Machu Picchu ist eine terrassenförmige und gut erhaltene Ruinenstadt, außerdem die wohl bekannteste Inka Stadt überhaupt. Das Volk der Inka baute die Stadt im 15. Jahrhundert zwischen den Gipfeln des Huayna Picchu und Machu Picchu über dem Urubambatal in einer Höhe von 2.430 Metern. Da wir so früh dran waren, waren wir fast die ersten Besucher und hatten die Anlage so gut wie für uns allein. Wir haben circa 3 Stunden auf dem ganzen Gelände verbracht. Unser Guide Lourdes hat uns viel über das Leben der Inka, die alte Stadt und den Bau erzählt. Es ist unbegreiflich wie die Menschen früher diese Stadt erbaut haben. Erklommen wurden die Berge über schmale Pfade in schwindelerregenden Höhen, die tonnenschweren Steine wurden akkurat aufeinander gesetzt ohne das irgendwelcher Klebstoff genutzt wurde, die Häuser und Fenster wurden perfekt zum Sonnen- und Mondeinfall ausgerichtet und ertragreiche Terrassen wurden zur Bewirtschaftung angelegt. Seit 1983 steht Machu Picchu auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes und im Jahr 2007 wurde die alte Stadt zu einem der neuen 7 Weltwunder gewählt. Schwer beeindruckt sind wir gegen Mittag mit dem Bus wieder nach unten gefahren. Es fing an zu regnen. Wir hatten vielleicht ein Glück mit dem Wetter. Am späten Nachmittag fuhren wir mit dem Zug wieder zurück bis nach Ollantaytambo. Die Landschaft mit gelb blühendem Ginster, großen Kakteen mit roten Feigen, riesigen Agaven und dem Flussufer mit ein paar Häusern und Tieren zog an uns vorbei.

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Antworten (1)

Ute
Traumhaft👍😍

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