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Tag 1 nach dem Urlaub

Veröffentlicht: 20.07.2017

Die Ferienstimmung ist immer noch da. Dennoch habe ich das Erlebte und die Eindrücke schon Revue passieren lassen. Denn es war und wird eine unvergessliche Reise sein. Für mich fast unverständlich war dass meine zwei Frauen diese seit einem Jahr geplant hatten. Denn sie haben sich bis zuletzt nie verplappert. Das einzige für mich war eine Packliste die mich ahnen liess dass es nicht in die Karibik gehen wird.

Herzlichen Dank Dir Sabrina und Patricia für das tolle Geschenk und das gemeinsam Erlebte. Die zwei Tage in Amsterdam mit Wohnung auf dem Schiff und der Streifzug durch die Stadt. 

Die sieben Tage auf der MS Finnmarken kann ich nur jedem empfehlen. Doch wir hatten noch das grosse Glück mit dem Wetter, das schon in Bergen mit Sonnenschein begonnen hatte, (Bergen hat etwa 300 Tage Regen) und am Nordkap mit 22°C und blauem Himmel seinen Höhepunkt erreichte. (Es war der zweite Sommertag). Am einzigen Strand beim Nordkap waren die Einheimischen sogar am Baden bei einer Wassertemperatur vo 6 – 8°C. Die Vegetation war etwa so wie bei uns im März/ April. Die Frühlingsblumen standen in voller Blüte. Bäume die hier wachsen wurden alle gepflanzt. Denn die natürliche Baumgrenze liegt ca. 150 Kilometer südlicher. Ungewöhnlich war auch dass seit der Überquerung des Polarkreises die Sonne nicht mehr untergegangen ist und sich als Mitternachtssonne in ihrer vollen Pracht gezeigt hat. 

Der nächste Höhepunkt war die Übernahme des Wohnmobils (2,4m breit, 3m hoch und 7,6m lang), um damit die Lofoten zu erkunden. Da in der Zwischenzeit Simon zu uns gestossen war habe ich ihm die erste Etappe überlassen da er etwas geübter mit breiten Fahrzeugen war. Doch auch ich habe mich gut mit unserem Womo angefreundet. Da man in Norwegen überall mit dem Camper stehen darf, sind wir am ersten Abend gleich vor der Fährstation übernachtet um diese bestimmt zu erwischen. Aber sonst hatten wir immer gute Standplätze. Auffallend war auch dass auf der Reise die Zeit keine Rolle mehr gespielt hat. Das Mittagessen war dann zwischen zwei und drei Uhr und das Nachtessen zwischen zehn und elf Uhr Nachts (es war ja immer hell). Das Zusammentreffen mit Pot und Killerwalen war auch aussergewöhnlich. Denn der Potwahl geht an die Wasseroberfläche um zu atmen und verschwindet dann wieder für mindestens eine halbe Stunde in den Tiefen des Meeres.

Obwohl das Wetter dann immer etwas schlechter wurde haben wir jeden Tag Höhepunkte erlebt, wie in meinen Berichten erwähnt. Für die Einwohner im Norden gibt es sowieso nur zwei Arten Wetter,» das Ausgehwetter oder kein Ausgehwetter» dies wird auch so im Wetterbericht erwähnt. In der Sommerzeit gibt es nur Ausgehwetter. Mit der Rückreise von Gestern hat das unvergessliche Geschenkt zu meinem 60. Geburtstag seinen Abschluss gefunden. Nochmals herzlichen Dank Euch beiden.

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Antworten (1)

Britta
Das war eine wirklich tolle und unvergessliche Reise! Vielen Danke für die Einblicke in Wort und Bild.

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