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Kleine Rundreise

Veröffentlicht: 17.08.2019

Nicht umsonst ist Bergen die regenreichste Stadt Europas. Heute schüttete es wie aus Eimern. Für uns perfekt für eine kleine Fahrt ins Hinterland. 

Über Osøyro und Lønningdal fuhren wir auf die 7 nach Nordheimsund, danach nahmen wir die Fähre von Tørvikbygd nach Jondal. Unterwegs gab es sehr viele Tunnel und auch einen Steinschlag auf die Fahrbahn. Obwohl es sehr heftig regnete, wurden wir mit dem atemberaubenden Panorama des berühmten Hardangerfjords belohnt. Durch den Regen waren die Wasserfälle, die von den Felsen stürzten, umso imposanter. Man spürte wirklich die Gewalt der Natur. 

Hardangerfjord von der Fähre aus


So sehen hier 'normale' Straßen aus. 

Von dort aus führte ein kleines Sträßlein die Berge hoch, das teilweise nicht von einem Schotterweg unterschieden werden konnte, und recht schmal war, so dass die Sache mit dem Gegenverkehr schon einmal schwer werden konnte. 

Anfangs ging es noch durch Täler und Wälder - teilweise bekamen wir auf den Straßen merkwürdigen Besuch - von Kühen, die sich nicht von der Straße scheuchen ließen und man deshalb um sie herum fahren musste.

 

Später schlängelte sich die Straße um Felsen und die Vegetation war fast gänzlich verschwunden. Die Landschaft bestand nur noch aus Stein und ein paar Seen - und natürlich vielen Steinmännchen, die die Besucher gebaut hatten. 


Einer der neu entstandenen Wasserfälle.

In den höheren Bergen sah man schließlich hellblaue Gletscher zwischen den Wolken. Als wir oben waren, das war ungefähr bei 1100 m, wollten wir aussteigen. Nur dass das nicht so einfach ging, denn die Autotüre wurde vom Wind zugedrückt. Trotzdem unternahmen wir eine kleine Wanderung - wir kletterten auf Steine und versuchten, uns vom Wind nicht wieder runterpusten zu lassen. Natürlich mussten wir dann auch noch zum Gletscher selbst und im August Schneebälle bauen.

Sieht fast wie in Schottland aus. 

Keks hatte auf jeden Fall seinen Lieblingsplatz in Norwegen gefunden. Hier gibt es keine Leinenpflicht, so dass er frei herumlaufen durfte. Er sprang nur so in den Felsen herum, badete sogar - bei einer Außentemperatur von 9°C. Ihm schien der Wind und der Regen, den der Wind uns ins Gesicht peitschte, nichts zu auszumachen. Und schließlich trafen wir dann noch auf Schafe. Keks, genetisch ein Hütehund, musste diese erstmal eintreiben - sie flüchteten vor ihm. 

Hier ein Bild von ihm mit einem Gletschereis-Schneeball: 


Und natürlich hatten wir auch unseren Spaß:


Und hier noch eine Demonstration, wie stark der Wind war - Inspiration für neue Frisuren?


Völlig durchnässt traten wir den Heimweg über Strandebarm und Mundheim an. Die Fähre von Fusa nach Hattvik brachte uns dann in die Nähe des Supermarkts, wo wir noch einkaufen mussten. Schließlich müssen wir heute noch die Reste des gestrigen Angelerfolgs essen. 

Die Fähre macht ihr Maul wieder auf



Hier ein Kartenausschnitt zur Orientierung: 


Übrigens: An was erinnert euch die Landschaft? Den Mond oder ein Land auf unserer Erde?

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Antworten (1)

Philipp
Sexy boiiiii

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