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7. Juli: Rundtour auf der Halbinsel Senje

Veröffentlicht: 22.07.2020

Vestkapp (B)

Früh am Morgen gab mir Noa Bescheid, dass sie arbeiten müsse. Deshalb fuhr ich alleine auf die Halbinsel Senje. Zuerst ging es zum Vestkapp, Norwegens westlichster Punkt auf dem Festland (also einer dieser „westlichsten“ Punkte). Nachdem ich die Straße, die eigentlich nur aus Schlaglöchern bestand, überwunden und auch die Schafe aus dem Weg gehupt hatte, war ich auf dem Gipfel angekommen, der vor allem durch eine meteorologische Kugel markiert war. Dort oben war es superleise und ich war alleine mit den Schafen, die Lämmer hatten – ein Grund, warum ich keinen längeren Spaziergang unternahm.

So kann ein Stoppschild auch aussehen
Restaurant auf dem "Gipfel"
Interessante Bergform
Warum nicht?

Ervik und Hovden (C)

Nach einer kleinen Pause fuhr ich zum Erviksand. Ich parkte am Surferparkplatz und lief über den Sandstrand zum Berg Hovden. Auf halber Höhe war ein Tunnelsystem. Noa hatte mich jedoch schon vorgewarnt und so hatte ich meine große Stabtaschenlampe mitgenommen hatte und dementsprechend viel sah. Im Tunnel gab es immer wieder Abbiegungen in Hohlgänge, die mal als Abstellplatz dienten, mal mit einem Schädel dekoriert waren, doch alles endete in zwei Ausgängen. Links musste man eine Treppe emporsteigen und war dann bei einem Haus. Von dort konnte man eine Steilklippe beobachten. Der zweite Ausgang (rechts) führte zum offenen Meer. Ich erklomm noch den ganzen Berg und oben fand ich ein Kystfort, eine Anlage aus dem zweiten Weltkrieg.

Diese Region ist bekannt für ihre schnellen Wetterumschläge und weil es hier so viele Schiffsunglücke gibt, möchte man einen Unterwassertunnel für Schiffe bauen.

Nach der Wanderung verbrachte ich ein wenig Zeit am Strand, las und schaute den Surfern zu, die die ein bis zwei Meter hohen Wellen ritten. Die Wellen brandeten heftig, das Wasser war aber glasklar.

Hoddevik (D)

Auf der anderen Seite der Halbinsel fand sich der Sandstrand von Hoddevik, der bei Surfern ebenfalls sehr beliebt ist. Ich fuhr die Serpentinen hinunter, um unten dann festzustellen, dass ein zu großes Treiben auf dem Parkplatz und dem Strand herrscht, deshalb drehte ich wieder um und fuhr zurück nach Nordfjordeid, wo wir am Abend noch eine Party für einen Freiwilligen, der zurück nach Hause ging, feierten. Spät am Abend fuhr ich mit Malvine (Freiwillige in Volda) nach Volda, nachdem wir den Luftdruck der Reifen überprüft hatten. 

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