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10. Juli: Vom Atlantik ins Landesinnere

Veröffentlicht: 22.07.2020

Atlanterhavsveien (A)

Von Bud nach Kristiansund führt eine Straße direkt am Atlantik entlang, die über 8 Brücken geht und fantastischen Ausblicke gewährt. Vor allem eine Brücke, die Storseisundbrua, ist das Symbol dieses Weges. 

Die bekannteste Brücke

Da ich in einer Seitenstraße übernachtet habe (zusammen mit Rehen), war ich schon am frühen Morgen unterwegs und besuchte die einzelnen Raststätten, die mit Attraktionen auf mich warteten.

Berg am Atlanterhavsveien
Ausblick auf den Atlantik
Blick auf die Sunnmøre-Alpen im Inland
Die Sonne ging gerade erst auf und beleuchtete den Berg so

Kvernes stavkirke (B)

Ein kleiner Abstecher zu meiner ersten Stabkirche musste sein. Die in Kvernes wurde 1633 gebaut und ist damit die Einzige, die nach dem Mittelalter und der Reformation gebaut wurde – in Norwegen. Der Begriff Stabkirche kommt davon, dass Stäbe die Seitenwände stützen.

Kristiansund (C)

Während es in anderen Städten in Norwegen problematisch wird, Klippfisch zu kaufen, kann man ihn in Kristiansund selbst im Supermarkt kaufen. Leider muss er gekühlt werden, ansonsten hätte ich einen mit nach Hause gebracht. Klippfisch ist das Geheimnis des Aufstieges der Stadt Kristiansund. Der Klippfisch wurde von den Lofoten importiert und ab hier weiter verschifft, womit einige Händler gutes Geld verdienten.

Ansonsten hatte Kristiansund noch den Varden zu bieten, ein kleiner Turm auf einem Hügel. Von dort oben hatte man einen schönen Ausblick auf die umliegenden Berge und die Stadt, die von deutschen Bomben zerstört worden war.

Rødven stavkirke (D) und Isfjorden (E)

Kurz vor dem Ziel, Isfjorden, machte ich noch einmal einen kleinen Ausflug zu einer Stabkirche. Sie wurde im 13. Jahrhundert gebaut und sah der ersten ähnlich. Hier lernte ich auch, dass sie aufgrund ihrer Struktur und der äußeren Stützpfosten als Møre-typisch (so heißt die Region) bezeichnet wird.

Später am Abend erreichte ich nach einer kleinen Fahrt entlang des Isfjorden den Campingplatz, wo ich es mir gemütlich machte. 

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