Da Nang 1
In Da Nang habe ich wieder ein paar soziale Kontakte Augustan wollen, nachdem ich in Hoi An viel für mich war. Ich habe mit Dev, den ich in Nha Trăng getroffen habe, und einigen...

Veröffentlicht: 11.02.2025
Für die Feierlichkeiten des vietnamesischen Neujahrs habe ich beschlossen ins Homestay von Nga und Jonathan zurückzukehren. Dieses Mal war das Homestay viel besser besucht und ich habe andere Gäste kennengelernt, vor allem mit David aus Spanien und Pratik aus Indien habe ich viel Zeit verbracht.
Während der Tet-Tage hat Nga uns jeden Abend zum Abendessen eingeladen, wir sind für die kurze Zeit schon sehr familiär geworden und ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung!
Als ich angekommen bin war ich mit Nga auf dem lokalen Markt und habe ihr geholfen Blumen für ihren Andachtsort für Tet vorzubereiten. Sie hat mir von ihrem Glauben und ihrer Spiritualität erzählt und es hat mich sehr bewegt ihr zuzuhören. Ich hab mich auch sehr verbunden gefühlt und Nga in mein Herz geschlossen.
Wir hatten tolle Abendessen und haben lange zusammengesessen und uns unterhalten. Um 12pm haben Nga und viele andere in der Straße Feuertonnen zum Worshippen angemacht und eine kleine Anbetungsstätte vorbereitet und gebetet. Man konnte in alle Richtungen Feuerwerk sind, privates Feuerwerk ist scheinbar noch nicht sehr lange erlaubt.
Nachdem wir noch lange mit ein paar Leuten geredet haben, bin ich am nächsten Tag mit in die Pagode gefahren, in der Nga und Jonathan geheiratet haben. Dadurch, dass die Pagode nicht voller Touristen war, außerdem sehr schön, hell und freundlich, hat sie auf mich ganz stark athmosphärisch eingewirkt. Dieser Ort hat sich richtig spirituell angefühlt und das fand ich sehr schön und spannend. Das hatte ich auch kurz bei meinem ersten Besuch in Hoi An, als ich in einer Anlage war, wo ich nur wenige Mönche gesehen habe und sonst niemanden. Da hatte ich nur eine ältere Nonne gesehen, die versucht hat mit mir zu sprechen und meine Hand genommen hat und dann haben wir uns nur lange angeguckt und sie hat irgendwas gesagt und ich hab irgendwas gesagt, bis ich irgendwann gegangen bin.
In diesen Momenten strahlen diese Orte eine starke Energie aus.
Die nächsten Tage waren recht entspannt, Unterhaltungen, Spaziergänge, Strand. Ich habe endlich mal meine Yogamatte ausgerollt und ohne Anleitung für mich ein wenig Yoga praktiziert, ich war sehr zufrieden und stolz über diesen Schritt. Ein krönender Abschluss war der Karaoke Nachmittag bei Verwandten von Nga, wir haben Bier besorgt und haben Snacks gegessen und viel Karaoke gesungen, es war wahnsinnig cool und lustig. Einige von denen konnten wirklich gut singen und zum Schluss habe ich mit ein paar Ladies gemeinsam vietnamesische Lieder geträllert, perfekt ausgesprochen vermutlich ;)
Kurz vor meiner Abreise habe ich noch Omar kennengelernt, ein US-Amerikaner und Mathelehrer, der künftig in Tasmanien arbeiten will. Ich fände es schön da mal einen Abstecher hinzumachen!
