Nha Trang
Nha ist mein erster Stopp beim Solo Traveln gewesen. Da ich bin schon a die Busse gewöhnt habe, war es ganz gewohnt in einem Bus zu sitzen. Ich bin angekommen und erstmal von...

Veröffentlicht: 07.02.2025
Nach einer langen Über-Nacht-Nacht Fahrt bin ich in Hoi An angekommen und schnurstracks zum Homestay losgestiefelt.
Sobald ich aus dem Bus ausgestiegen bin, wollte mich natürlich irgendjemand zu meiner Unterkunft bringen, sogar als ich dann beiseite gegangen bin um meine kaputte Hose wieder zusammenzuflicken, hat der Grab-Fahrer gewartet, um mich zu fahren. Es hat sich gut angefühlt, die Strecke zu laufen und das Homestay musste ich auch erstmal suchen, weil es nicht genau an dem Punkt war, wo Maps es mir gezeigt hat.
Dort angekommen, habe ich Jonathan und Nga kennengelernt. Jonathan ist aus der Niederlande und vor fast 20 Jahren in den Vietnam gezogen, weil er Nga geheiratet hat.
Ich hab mich mit den beiden viel unterhalten, sie haben mich auch mal zum Essen eingeladen oder zum Zubereiten von Rice Rolls, die für Tet an die Bedürftigen verschenkt werden.
Hoi an hat eine ganz süße Altstadt, die allerdings sehr überlaufen ist. Wenn man sich was schneidern lassen möchte, ist diese Stadt eine gute Anlaufstelle. An den Reisfelder nahe der Unterlunft habe ich nach einem langen Spaziergang einen hübschen Sonnenuntergang genießen können.
Ich hab mir ein Fahrrad geliehen und bin an Reisfeldern entlanggefahren. Am Strand hab ich einen deutschen Reisenden aus einer Reisegruppe getroffen. Es war spannend, dass ich plötzlich diejenige war, die was mutiges gemacht und Dinge übers Reisen erzählen kann. Ich konnte ein wenig am Strand entspannen und hab sehr leckere Nudeln direkt am Strand gefunden.
Später am Abend hab ich mir Hoi An Old Town noch im Dunkeln angesehen und eine Gruppe deutscher Reisender angesprochen, die dabei fahren, Durian zu probieren. Sie mochten das nicht und haben sie mir angeboten, und da ich neugierig war, hab ich die Stinkefrucht tatsächlich mal probiert. Interessanter Geschmack!
In Hoi An war ich zum ersten Mal mehr für mich, hab auch einfach mal Zeit im Zimmer verbracht, die Yogamatte ausgerollt, alleine den Ort erkundet. Ich hab mich darum gekümmert, meinen Flug zu verschieben, auch wenn es mich nochmal ordentlich Geld kostet, aber so hab ich mehr Luft bekommen und konnte die Organisation der Wahlunterlagen klären. Ich hab am letzten Tag viel gewartet, in der Hoffnung, dass der Reiskuchen rechtzeitig vorbeigebracht wird, hab dann aber irgendwann auch beschlossen nun wirklich mal weiterzuziehen. Jonathan und Nga haben mir angeboten, Tet mit ihnen im Homestay zu genießen und meine Sorge, über die Feiertage nicht gut unterzukommen hat das sehr beruhigt. Die Vorstellung bei Ihnen zu sein fand ich sehr schön, also habe ich mir vorgenommen, nur kurz was anderes zu sehen und dann wiederzukommen. Im Homestay war ich fast allein, ich hatte das ganze Zimmer für mich und sonst war auch nur eine andere Person da, das hat die Athmosphäre für diesen Abschnitt sehr geprägt. Und dann ging es mit dem öffentlichen Bus nach Da Nang. Nga hat mir erzählt wo ich hinmuss und eine andere Frau hat mich beschwichtigt genau da zu warten und dann lief es auch.
