Con Dao
Von Ho-Chi-Minh aus haben wir online eine Fähre gebucht nach Con Dau und für den Bus zum Fährhafen hat uns die Hostelbesitzerin geholfen zu reservieren. Die Busfahrt war recht...

Veröffentlicht: 21.01.2025










































Auf dem Hinflug von Amsterdam nach Ho-Chi-Minh-City hatte ich einen Umstieg in Xiamen, China. Für die 5 Stunden konnten wir in den Wartebereich für Transferflüge gehen, bei der Sicherheitskontrolle hab ich mich aber irgendwie doch ganz schön unsicher gefühlt und alle Feuerzeuge wurden doch noch eingesammelt. Geht ja noch 😄 Als es dann kurz vor dem 2. Flug geklappt hat, sich ins WLAN einzuloggen, war es schon ein bisschen erstaunlich, dass die sozialen Medien allesamt nicht funktionieren in China - nur Snapchat 😄
Der Flughafen von Ho-Chi-Minh-Stadt ist mitten in der Stadt, beim landen ist man quasi durch die Stadt reingeflogen.
Ankommen ist selten einfach, ich war echt dankbar, diese ersten Moment nicht alleine zu erleben. Wir haben ein Grab genommen, wir sind angekommen und haben erstmal lange geschlafen. Die Straßen von Ho-Schi-Minh sind absolut voll und chaotisch, aber jeder gib Acht und irgendwie bewegt sich die Masse und es funktioniert. Solch eine Menge an Rollern auf so wenig Platz hab ich trotzdem bisher nicht gesehen, da muss man erstmal lernen die Straße zu überqueren.
Essen kaufen ist auch erstmal eine Challenge, kommunizieren geht dann schon mehr oder weniger, mit Zeichen oder dem Übersetzer, Zeigen von Scheinen oder Eintippen ins Handy oder den Taschenrechner.
Der Saigon River schlängelt sich schon elegant durch die Stadt, wir haben zu Fuß einige hübsche Stellen des Zentrums gesehen, sind mit der frisch eröffneten Metro gefahren, haben die Museen zum Vietnamkrieg bzw. dem Wiedervereinigungspalast gesehen - sehr spannend und auch hart zu sehen.
Wir sind einmal ins Mekongdelta gefahren mit einer geführten Tour und auf dem Mekong gefahren mit Booten. Die Gegend sei lange die ärmste Gegend des Landes gewesen, sagte der Guide, deshalb ist der Tourismus da gerade so wichtig. Der Guide konnte uns ein bisschen was erzählen zu Vietnam und insbesondere der Gegend. Ich wusste nicht, dass es so viele Minderheiten gibt, die eigene Sprachen sprechen und ihre eigene Kultur haben. Ich hab auch da erst herausgefunden, dass Ende Januar das vietnamesische Neujahr groß gefeiert wird und sich stark auf die Reise auswirkt.
Es war ein großer und wuseliger Ort, sehr interessant und erstmal ein Kulturschock. Die Märkte sind sehr eng und befüllt, alle, die was verkaufen, bieten es dir auch motiviert an.
