Afrika - 14 Jahre später
… und es geht über Istanbul mit Turkish Airlines nach Kapstadt. Für meinen Zwischenstopp bei Oma Maria in Mosambik habe ich - hoffentlich- alles geplant und vorbereitet: ...

Veröffentlicht: 18.10.2023
Die Flüge nach Johannesburg und von Johannesburg nach Maputo sind entspannt, kalt aber entspannt.
In Maputo angekommen, muss ich erstmal Geld wechseln und mein Auto abholen. Ziel ist es, vor Einbruch der Dunkelheit in der Unterkunft zu sein und Schlaf nachzuholen.
Die Einreise ist einfach, allerdings findet der Beamte meinen Grund „verdächtig“, ich debattiere mit ihm darüber, dass es gar nicht verdächtig sei, wenn man seine Oma besuchen will. Ich glaube, ich bin ihm bis zum Schluss nicht geheuer. Aber für zehn Dollar darf ich einreisen und freue mich auf mein Auto. Es ist ein Kia♥️.
Das Auto bietet aber leider nicht die Möglichkeit, mein Handy irgendwo anzuklemmen, um mich zu navigieren, d.h., ich muss es immer in der Hand behalten. Der Linksverkehr und die nicht vorhandenen Straßenregeln machen mir nicht wenig zu schaffen, ich werde ständig angeguckt, weil ich bei der roten Ampel Nicht fahre. Irgendwie scheint es mir nicht richtig, dass ich bei Rot mitten in der Stadt fahren soll, irgendwann mache ich es dann aber, ich möchte ja hier keinen Stress. Ich freue mich, dass ich mich so schön konzentrieren darf, denn schließlich wollen die riesigen Schlaglöcher nicht übersehen werden. Mein Navigationssystem findet dennoch mein Ziel nicht. Und wie ich es Dreh oder wende , oder wie oft ich mein kleines Auto wende, es kann den Ort nicht lokalisieren.
Kurzerhand schaue ich, ob ich eine Nummer finde und rufe dann bei meiner Unterkunft an. Der Mann ist sehr hilfreich und versucht mir zu erklären, wo ich hin muss. Er meint, er werde seine Mitarbeiter rausschicken, dass er mich an der Straße abhängt. Ich stelle mich also hin, da wo ich mich hinstellen soll, und es kommt ein Mann, der an meiner Scheibe klopft und mich bittet, die Scheibe runterzumachen. Aber ich bin ja nicht doof, ich rufe laut durch die Scheibe hindurch, dass er mir erst sagen muss. wer ist.
Bei allem Respekt, aber ich öffne nicht irgendeinem Mann hier mein Auto. Aber aber es ist der richtige Mann♥️ Es ist Marthino- eine ( gutaussehende ) Seele. Erstmal gibt es Kokosqasswe und eine genaue Erklärung meiner Räumlichkeiten. Und eine Vorstellung meiner beiden Hunde, denn sie liegen die ganze Nacht vor meiner Tür, wahrscheinlich zur Bewachung.
Er gibt mir den Tipp, das Restaurant nebenan zu gehen, da ich ja so gern Matap esse.
Allerdings gibt es dort kein vegetarisches Matap, das einzige vegetarische Gericht ist ein Linsengericht, das aber sehr, sehr lecker schmeckt. Mit vollem Bauch gehe ich in mein Bett und lasse den ersten Tag auf mich wirken. Ich bin wahnsinnig müde, und sehr erfreut hier zu sein (https://www.booking.com/Share-5lxUWa ) und noch erfreuter, dass bis jetzt alles sehr gut geklappt hat.