Afrika ... 🇲🇿 + 🇿🇦
Afrika ... 🇲🇿 + 🇿🇦
vakantio.de/africa-2009

Afrika - 14 Jahre später

Veröffentlicht: 18.10.2023

… und es geht über Istanbul mit Turkish Airlines nach Kapstadt.

Für meinen Zwischenstopp bei Oma Maria in Mosambik habe ich - hoffentlich- alles geplant und vorbereitet:

  • Malariatabletten intus (Dank Frau Wehde! Und: kein Dank an die Diebe der Tabletten im Briefumschlag)
  • Geld getauscht
  • Präsente für Oma erworben
  • Dankeschön - Salami und Schokolade für Orlando, der mich zu Oma bringt, gekauft
  • Moskitonetz und Spray besorgt

Am Flughafen checken wir ein und werden gebeten, noch mal aus der Schlange auszutreten, da wir die Einreisedeklaration für Kapstadt nicht ausgefüllt haben. Beim Nachholen stellen sich mir zwar viele Fragen, aber ich hoffe; dass es mit der Einreise klappen wird. Dass Karo keine Erklärung abgeben musste, finde ich sehr merkwürdig.


Mit etwas Verspätung und einer koscheren Mahlzeit für die Mutter landen wir am 17.10. gegen 13 Uhr in Kapstadt.

Und es ist super warm, knapp 30°, die Sonne scheint. Ich bin noch immer zu warm angezogen.

Ich freue mich, Karo zu sehen, und auch, dass Barbara 2 Stunden später überpünktlich, bei uns frisch aus den USA ankommt.


Unser Fahrer ist ein ganz schöner Miesepeter, aber er taut recht schnell auf, hat zwar immerhin noch einen leicht muffeligen Touch, ist aber eine Seele von Mensch. Überlegen hin und her, wie wir in unser Wohn-Gebäude kommen, uns fehlen die nötigen Kontaktdaten, aber irgendwann können wir Kontakt aufnehmen und die Haushälterin Dee

empfängt uns und führt uns durch die Wohnung. Barb gesteht mir später, dass sie absolute Schwierigkeiten hat, dass südafrikanische Englisch zu verstehen, aber ich denke, sie wird sich dran gewöhnen.


Wir gehen erst mal einkaufen, die Mutter ruht sich aus, so dass Barb und ich alleine zu Spar gehen und etwas fürs Frühstück kaufen. In der Nähe finden wir eine tolle Tacos Bar und lassen uns für den Abend nieder bei Wein, tollen Fischtacos, veganen Tacos, und einen unheimlich guten Quinoa Salat. Die Bedienung ist herzlich und der Uber - Driver bringt uns später.

4.50 Uhr, der Wecker klingelt, ich habe knapp 40 Minuten, bevor mein Fahrer kommt. Voller Tatendrang mache ich mich ans Aufstehen, um zu sehen….dass ich nichts sehe. Es gibt keinen Strom (https://www.stern.de/amp/genuss/essen/suedafrikas-stromkrise--warum-viele-restaurants-schliessen-muessen-33093136.html )

Willkommen in Südafrika, ein schöner erster Morgen. Ich gebe mich also meinem Schicksal hin, dass ich mich komplett im Dunkeln für meine Reise nach Mosambik fertig machen kann, als irgendwann plötzlich doch der Strom angeht. Ich bin erleichtert und beeile mich, bevor wir gleich wieder an Strom verlieren, laut Kalender ist Loadshedding erst für 20:00 Uhr angesagt, von daher war es ein Stromausfall außerhalb der Planung. 


Apropos Planung, die beiden Mütter machen sich daran, ihren ersten Deutsch – amerikanischen Tag in Südafrika, hier in Kapstadt, zu planen. 

Bevor ich losgehe, gebe ich noch ein paar weiße Ratschläge: lasst euch nicht von Jungs ansprechen, schließt immer das Fenster, und nach einem Einbruch der Dunkelheit auf keinen Fall auf den Straßen langlaufen. Wir sind so doll eingeschlossen, dass es für mich mehrere Versuche braucht, um unsere Wohnung mit all ihren Sicherheitstüren zu verlassen.


Mosambik… Ich komme. 

Afrika ... 🇲🇿 + 🇿🇦 Folge diesem Blog und verpasse keine neuen Beiträge.
Antworten