Veröffentlicht: 21.08.2023
















Peru zeigt sich wirklich von seiner besten Seite. Wir entdecken jeden Tag neue traumhafte Orte und gefühlt sind wir nach ein paar Stunden Busfahrt immer wieder in einer anderen Welt. Von den Bergen in Cusco ging es für uns weiter nach Huacachina in die Wüste. Los ging es also, unsere heiß geliebte Snackbag war gut gefüllt und wir fuhren 18 Stunden mit dem Nachtbus. Hörte sich erstmal schrecklich lang an, die Zeit verging aber relativ gut. Die Sitze waren zum Glück so bequem, dass wir gut schlafen konnten und die restliche Zeit konnten wir uns mit Essen und Serien schauen vertreiben. Wobei, zugegeben, ganz so idyllisch war es nicht, mir war aufgrund der Kurven, Höhenunterschiede und Wärme kurzzeitig so schlecht, dass die Kotztüte schon bereit lag. :D Wir haben es dann aber zum Glück ohne weitere Katastrophen geschafft. Die armen Fahrgäste vor und hinter uns leider nicht. :D
In Huacachina erwartete uns dann nochmal ein ganz neues Naturbild. Eine kleine Oase mitten in den Sanddünen. Kaum in Worte und Fotos festzuhalten, aber ein unglaubliches Freiheitsgefühl einfach in Mitten von Sand, Dünen und dem Nichts zu stehen. Natürlich haben wir auch hier wieder die ganzen Späße, wie Buggyfahren oder Sandboarding, nicht ausgelassen und ansonsten einfach ein bisschen Ruhe und Wärme genossen. Das Relaxen war auch wichtig, da wir von der Höhe und der Anstrengung der letzten Tage wirklich ein bisschen mitgenommen waren und unsere Körper langsam anfingen zu streiken. Fun fact: Gar nicht so cool, wenn man mit 14 Leuten in einem Zimmer schläft, sich eine Toilette teilt, etwas unpässlich ist und die Spülung plötzlich nicht mehr geht. Und hier sind wir wieder bei dem Thema - sieht immer alles schön aus und hört sich alles immer einfach an, ist manchmal aber auch echt ein kleiner Kampf. :D
Naja, auch das hat uns zum Glück nicht so richtig ausgebremst und es ging nach Huacachina weiter an die Küste nach Paracas. Zum Glück ist die Zeit der kurvigen Busfahrten überstanden und die Anreise verlief ausnahmsweise ohne Übelkeit. Jackpot.
An Paracas selber hatten wir eigentlich gar keine Erwartungen und wurden dann derart postiv überrascht, dass ich diesen Ort zu einen meiner Lieblingsorte in Südamerika zähle. Wir buchten ein super gemütliches Hostel direkt am Strand mit guten Vibes, Backpackern von der ganzen Welt und ließen einfach ein paar Tage die Seele baumeln. Auf der nahegelegenen Insel Ballestas und in dem Nationalpark haben wir dann sogar Pinguine, Pelikane, Flamingos, Delphine, Seelöwen und Co gesehen. Damit ist unsere Wildlife-Liste nun wirklich komplett - Glückskinder halt. Und mit diesen ganzen tollen Eindrücken und einem Piercing mehr im Ohr geht's für uns nun weiter nach Lima.
Kaum zu glauben, aber die 3 Nächte in Lima sind tatsächlich unsere letzten Nächte in Südamerika.
Natürlich folgen nach Südamerika noch ganz viele weitere Abenteuer, aber ich bin trotzdem irgendwie traurig, dass das Kapitel sich dem Ende neigt. Wie dem auch sei, erstmal genießen wir die nächsten Tage nun noch und danach ist Zeit für die nächsten Pläne. Heute ist schließlich noch keine Zeit an Morgen zu denken! :)
