Das fehlende Abendessen wurde am nächsten Morgen durch einen besonders ausgiebigen Bäckereibesuch in Loukisia wieder ausgeglichen. Bei bestem Wetter und auf ruhiger, gut asphaltierter Strasse ging es zunächst an der Küste und am Paralimni-See vorbei, später in die Nähe von Thiva. Über Felder und die wenig besiedelte Ebene westlich von Thiva ging es auf dem Eurovelo 11, bis ich wieder an der Küste war. Die Fahrt ging bis nach Kamena Vourla, in der Hauptsaison wohl ein touristischer Badeort. Im kleinen, familiären Hotel war ich wieder der einzige Gast. Die ganze Familie war sehr hilfsbereit und neugierig und hat mich über meine Reise ausgefragt. Evi, die Mutter der Familie hat sogar spontan einen Spanakopita, den bekannten Spinat-Feta-Strudel für mich gebacken, von dem ich ein extragroßes Stück bekam! Ansonsten habe ich mich nach der Nacht im Zelt natürlich über Dusche und Bett gefreut. 

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