Woche 45 - Woofing
Am Montag bekamen wir einen Rundgang über die Farm und uns wurden unsere Aufgaben erklärt. Woofing = Working on organic farmsWir arbeiten 20 Stunden pro Person pro Woche auf der...


Veröffentlicht: 22.03.2026









Ihr könnt es euch anhand der Überschrift schon denken - diese Woche wurde gearbeitet was das Zeug hält.
Am Montag ging es für Franzi bei der Van Vermietung los. Dort arbeitet sie für 42 Stunden die Woche und putzt die kleinen Camper von außen und innen im Akkord.
Die Bezahlung liegt überraschender Weise über dem Mindestlohn und das Arbeitsklima ist richtig gut. Anders als bei den Kiwi Plantagen, werden die Mitarbeiter hier wertgeschätzt und es wird auf ein gutes Team Klima gesetzt.
Die Arbeit an sich ist nicht kompliziert, man muss sich halt viele kleine Steps merken. Körperlich anstrengend ist es zum Glück auch nicht, nur die Beine sind nach 8h Stunden echt müde. Franzi gefällt es auf jeden Fall gut.
Bis auf Sonntags kommt sie gut mit dem Bus zum Arbeitsplatz, auch wenn der Weg ganz schön lange dauert. Zurück ist es nochmal etwas stressiger mit dem Bus, aber zum Glück wohnt ihr Supervisor nicht so weit weg von unserer Blumenfarm und so kann er Franzi das ein oder andere mal auch mitnehmen.
Julian darf dafür auf der Farm ran und übernimmt ein paar Stunden von Franzi, die trotz Fulltime Job an ihren freien zwei Tagen auch auf der Farm mitarbeitet.
Wie lange Franzi dieses Pensum halten kann, wird sich noch zeigen ;-)
Die 6 bis 7 Stunden an Tagen ohne Franzi sind dafür auch wirklich anstrengend, denn die meisten Aufgaben wie Heckenschnitt beseitigen und vor allem das Schneiden der Blumen gehen ganz schön auf die Beine und den Rücken.
Da ist es ganz gut, dass wir hier den kleinen Spa-Pool benutzen können, um unsere Muskeln im warmen Wasser nach der anstrengenden Arbeit noch etwas entspannen zu lassen.
Während Franzi auch am Wochenende Camper putzt und fleißig das Geld verdient, hat Julian am Wochenende frei und kann sich ausruhen und um das bisschen Haushalt kümmern.
Am Samstag Abend wurde er sogar wieder im Restaurant gebraucht und so kam er zu seinem zweiten Arbeitstag dort. Die Kollegen in der Küche sind alle so super freundlich und auch wenn es ab und zu stressig zu geht macht ihm das Spülen der Teller Spaß.
Dieses mal durfte er helfen Saté-Spieße aufzuspießen. Highlight des Abends war eine reichliche Verkostung der verschiedensten Leckereien, die ihm die Chefin zur Belohnung aufgetischt hat - inklusive der zuvor eigenhändig erstellten Spieße.
Vor seinem Arbeitsantritt hatte er sogar noch Zeit sich mit den 2 Buben, die wir aus Gisborne kennen, zum Bowlen zu treffen. Entgegen der Erwartungen konnte er sogar problemlos mit dem Niveau der beiden mithalten.
Ansonsten gibt es noch zu berichten, dass die Eltern unserer Chefin einen kleinen Welpen bekommen haben. Der wuselige kleine Kerl heißt Garry (vielleicht können wir noch ein Foto nachreichen).
Dadurch hat sich die Familienkatze entschieden dem Chaos zu entkommen und bei uns mit einzuziehen. Luna liegt jetzt öfter bei uns in der Sonne und wir durften uns am Wochenende um sie kümmern.
Auch für die nächsten Wochen liegt die Priorität natürlich beim Arbeiten, aber wir werden euch trotzdem berichten, auch wenn es wahrscheinlich weniger spannende Nachrichten zu vermelden gibt.
