Wie letztes Jahr (Bloglink: Roller, der begeistert...) möchte ich meinen Urlaubsblog mit einer Hommage an mein Lieblingsverkehrsmittel in China beenden. Leider ist für mich dieses Jahr wegen der kalten Jahreszeit die Benutzung der Elektroroller in Cangzhou eingeschränkt. Ich bin zwar schon eine kurze Strecke mit dem Roller gefahren, aber an diesem Tag waren es eher milde Temperaturen bei Sonnenschein, trotzdem haben wir den Rückweg wegen der Einwände von meiner Frau bezüglich der kühlen Temperaturen zu Fuß absolviert. Die meisten Chinesen allerdings nutzen trotz der Kälte weiterhin den Roller und haben dem Fahrzeug dann entsprechende "Kleidung" angezogen. Es ist eine dicke am Roller montierte Decke, in die sie reinschlüpfen, so dass Hände und Körper vor kaltem Fahrtwind geschützt sind (Anschauung auf den Fotos). Mit dieser Lösung tue ich noch fremdeln, so dass ich, wenn wir in der Zukunft in China wohnen, im Winter eher eine andere Lösung ersinnen muss, es sei denn ich gewöhne mich noch an die Rollerkleidung. Wir werden zwar, so mein Plan, ein kleines Elektroauto für die Überlandfahrten haben, noch dazu, dass wir ja schon einen eigenen Tiefgaragenplatz besitzen. Aber die vom hohen Straßenverkehr absolvierte Stadtfahrt ist bequemer und entspannter auf den zahlreichen speziellen Rollerspuren zu bewältigen. Und so lange ich mit der Rollerdecke keinen Frieden schließen werde, schaue ich mich bei unseren Stadtspaziergängen immer wieder nach verglasten und umbauten Rollervarianten um. Der Kühle zum Trotz haben wir dieses Jahr bei Sonnenschein und milden Temperaturen den zweisitzigen roten Elektro-Tuktuk meiner Schwiegereltern sowie den großen silbernen Elektro-Tuktuk meines Schwagers genutzt, um Erledigungen und Besuche auf dem Land zu absolvieren. Diese Fahrt, diesmal ich selbst am Steuer, habe ich sehr genossen. Besonders, als ich Nebenstraßen gefahren und somit von Dorf zu Dorf ganz entspannt ohne Lastwagenverkehr dahingesurrt bin. Maske und dicke Jacke schützen vor kaltem Fahrtwind und ich habe die weite des Landes im Blick, weil die abgeernteten Felder den Sicht bis zum Horizont erlauben. Während die Fahrt nach Zhaizi auf der Landstraße wegen des ständigen Verkehrs auch mit Lastwagen meine hohe Konzentration fordert, so genieße ich die gemütliche Tour auf den schmalen Nebenstraßen zwischen den Feldern und kleinen Ortschaften. Die 6,5 Kilometer Landpartie zur Verwandtschaft durch die Prärie und die Dörfchen alle Schlaglöcher umkurvend und Bodenwellen abfedernd und Marktstände umfahrend bewältige ich damit in knackigen 25 Minuten. Und damit endet mein diesjähriger Reiseblog zu meiner China / Singapore – Reise 2024. Die nächste Reise soll nun schon in einem halben Jahr bei frühlingshaften bzw. sommerlichen Temperaturen stattfinden, so dass die Blogpause gar nicht so groß ausfallen wird. Bis dahin blogge ich wieder eindrucksvolle Ereignisse und Neuigkeiten aus China und Singapore in meinem Taibang-Blog: taibang.home.blog
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