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Permakultur

Veröffentlicht: 10.12.2025

Wir leben hier in Portugal auf einer Permakultur-Farm namens „Sete Fontes“, 15 Hektar Land in einem Tal mit Wäldern und Gärten.

Permakultur (kommt von ‚permanent agriculture‘) bedeutet, daß man im Garten (das Biotop) alles gut nutzt was man hat, mit so wenigen Veränderungen wie möglich. Wenn man z.B. ein Haus mit einem Garten hat, dann pflanzt man dort, wo viel Sonne hinscheint Tomaten, Paprika, Zucchini oder Maracujas, so daß man die Sonnenwärme ausnutzt. Dort wo Schatten ist, weil hohe Bäume wachsen, pflanzt man lieber Hülsenfrüchte, Spinat oder Karotten und Pilze. So wächst alles gut, ohne viel Veränderung der Natur und Hilfe des Menschen.
Man kann auch noch mehr machen, man könnte eine Rankenpflanze wie Weintrauben oder Tomaten anpflanzen und darunter Gewürze wie Basilikum oder Ruccola, um den Boden zu bedecken und ihn zu schützen vorm Austrocknen oder Überschwemmungen. So helfen sich die Pflanzen gegenseitig, und wir Menschen müssen nicht mehr viel arbeiten.
Es geht noch leichter mit Tieren, wenn man z.B. Hühner hat, dann kann man denen Essenreste geben und dafür legen sie Eier. So macht man nicht so viel Müll und man hat immer frische Eier.
Man plant geschickt, wo man die Pflanzen pflanzt, damit die Pflanzen sich auch gegenseitig helfen. Zum Beispiel, wenn man Blattläuse hat, dann holt man sich Thymian, das hält die Blattläuse fern. Oder, wenn man Schnecken hat die dein Gemüse essen,  dann holst du dir Laufenten, die die Schnecken essen.

Antworten (1)

Evavor 4 Monaten
Sehr interessant, wieder etwas dazu gelernt. Danke

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